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Namen der Könige
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  Eigenname des Königs

in gewisser Weise entspricht der Eigen- oder Geburtsname den heutigen Vornamen. Geschrieben wird er in einer --> Kartusche, über der die Hieroglyphen "za-Rê" (Sohn des Rê) stehen.
Dieser Name wird am häufigsten verwendet, z.B. in Ramses I. bis Ramses XI. (wie noch heute Elisabeth II. in Großbritannien).

Zum Gebrauch des sA-Ra Namens ein Zitat aus:
Beckerath, Jürgen v.: Handbuch der ägyptischen Königsnamen, Mainz 1999, Seite 25f

Zitat:
Den ersten Beleg für die Bezeichnung zA-Ra "Sohn der Sonne" bilden bislang Bruchstücke aus den Pyramidentempel des Djedefre, des Sohnes und Nachfolgers des Cheops. Doch handelt es sich dort noch nicht um einen Titel, sondern um einen Beinamen des Herrschers. Als solche wird diese Bezeichnung von den Königen des Alten Reiches bis in die VI. Dynastie gebraucht., wobei sie gewöhnlich hinter den Namensring gesetzt wird. Unas, der letzte Herrscher der V. Dynastie, setzt "Sohn der Sonne" vor den Geburtsnamen in den Ring, und diese Sitte ist noch bis ins Mittlere Reich häufig anzutreffen. Daß "Sohn der sonne" als Titel vor dem Ring mit dem Eigennamen steht - wie es seit dem Mittleren Reich die Regel wird - läßt sich erstmals auf einem Bronzegefäß mit dem Namen des herakleopolitanischen Königs Meriibre Achtoi (IX./X. Dynastie) nachweisen.



Quelle:
Beckerath, Jürgen v.: Handbuch der ägyptischen Königsnamen, Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (10.07.2003)
Bearbeitet durch:  naunakhte (26.08.2007)




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