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  Mumienmaske
Maske meist bestehend aus Kartonnage (Leinwandstreifen - in Ptolemäischer Zeit wurde auch Papyrus benutzt - mit einem Bindemittel vermischt), die das Gesicht von Mumien bedeckte.

Erste Vorläufer von Mumienmasken finden sich schon im Alten Reich als einige Leichen, darunter auch das Gesicht, in Stuck nachmodeliert worden sind. Eigentliche Mumienmasken kommen erst in der Ersten Zwischenzeit auf. Sie zeigen ein idealisiertes Portrait des Toten, einschliesslich der Brust und einen Halskragen. Sie sind bunt bemalt. Aufwendige Beispiele sind sogar vergoldet. Mumienmasken sind in der Ersten Zwischenzeit, im Mittleren Reich und der Zweiten Zwischenzeit weit verbreitet und werden sogar als Deckel für Kanopenkrüge verwendet. Im Neuen Reich und in der Spätzeit kommen sie jedoch meist nur noch Bestattungen einer sehr hohen Gesellschaftsschicht vor, während sie in griechisch und römischer Zeit wieder eine sehr grosse Verbreitung finden. Mumienmasken der römischen Zeit sind oft in einem klassischen Stil gehalten. Sie verschwinden kurz nach 200 n. Chr. aus den Bestattungen.

Eingestellt durch: Udimu (17.12.2003)
Bearbeitet durch:  Udimu (17.04.2005)




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