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  Rechit
rxt auch rxyt

Der mit Kiebitz, Kiebitzvolk übersetzte Begriff steht für mehrere Begriffe:

  • als Synonym für das "Besiegte unterägyptische Volk der Reichseinigungszeit"
  • als Begriff für die Untertanen (des Königs), Hörige, oder auch nur Menschen
  • für ein meuterndes, rebellierendes Volk


Die Darstellung des Rechit-Vogels auf dem nb-Zeichen mit zur Anbetung erhobenen Händen, meist vor dem Königsnamen, stellt nach allgemeiner Auffassung die Anbetung des Volkes an den König dar. Dieser gilt als ihr Bezwinger und Versorger.


Luxortempel;
Foto: Iufaa

Es gibt auch Darstellungen wo der Rechit-Vogel gegen eine Menschendarstellung (hier mit Flügel) ausgetauscht wird.
Hier handelt es sich sogar um den König selber, wie der Königsbart vermuten läßt. Er kniet auch nicht auf dem nb-Zeichen, sondern auf der Hb-Hieroglyphe, die für "Fest" steht.


Medinet Habu, Hohes Tor
Foto: naunakhte



Quelle:
Lexikon der Ägyptologie III, Sp. 417ff 'Kiebitz'

Eingestellt durch: naunakhte (25.05.2005)
Bearbeitet durch: -


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