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  Piankoff, Alexandre (Ägyptologe)
französischer Ägyptologe russischer Abstammung
geb. 18. Oktober 1897 in St. Petersburg
gest. 20. Juli 1966 in Brüssel

Seine Interesse für die Ägyptologie wurde durch den Besuch der Sammlung ägyptischer Antiquitäten von Golenischeff im Museum der Ermitage in St. Petersburg geweckt. Er studierte ägyptische Philologie bei Erman und Sethe in Berlin, danach wohnte er von 1924 bis 1939 in Paris, wo er sein Studium an der Sorbonne fortsetzte und Türkisch, Persisch und Arabisch erlernte.
Doktorarbeit an der Pariser Universität 1930: "Le coeur dans les textes égyptiens" und Spezialisierung auf Philologie und Religion.
Piankoff kämpfte mit den französischen Streitkräften und kam 1940 nach Kairo. Er war ein wahres Sprachgenie, er beherrschte Altägyptisch, Arabisch, Koptisch, Persisch und Türkisch neben Französisch, Deutsch, Englisch und seiner Muttersprache. Obwohl er für das Französischen Institut in Kairo arbeitete, führte er kaum Grabungen durch. Man verdankt ihm zahlreiche Publikationen und Übersetzungen von religiösen Texten.

Wichtigste Publikationen:
Le Livre des portes (1939-1962);
Le Livre du jour et de la nuit (1942);
Le Livre des Quererets (1946);
Les chapelles de Tout-Ankh-Amon (1952);
La création du disque solaire (1953);
Mythological Papyri (mit N. Rambova, 1954);
La Tombe de Ramsés ler (1966);
The Pyramid of Unas (1966).



Quelle:
BIERBRIER, M.L., Who was Who in Egyptology, London 1995

Eingestellt durch: manetho (07.09.2007)
Bearbeitet durch:  manetho (28.09.2007)




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