Ägyptologie-Blatt

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Fletchers Nofretete-Theorie weiter im Visier des SCA
Zahi Hawass im Interview mit der Middle East News Agency (MENA)
Von Gitta am 21.08.2003 um 22:35:33 

Nach der Ausstrahlung von Dr. Joann Fletchers Nofretete-Dokumentation im Discovery Channel spricht Hawass von einem "Bündel von Lügen".

Befragungen von Mitgliedern der Expedition, die Fletcher im Jahr 2002 begleiteten, hätten diverse Widersprüche zu Tage gefördert. Der Aufseher z.B. behauptete, man habe eine männliche Mumie "gefunden" (?).

Die nubische Perücke, die bei der als Nofretete identifizierten Mumie gefunden worden sein soll, existiere nicht. Keiner der befragten Expeditionsteilnehmer hätte ein solches Objekt gesehen.

Der Expeditionsleiter wies nach, dass es sich bei "Nofretete" um einen weiblichen Leichnam im Alter von 16 bis 20 Jahren handelte; zu jung für Nofretete.

Schließlich seien die markanten Ohrlöcher kein Indiz, da sie zur fraglichen Zeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen nicht ungewöhnlich waren.

Da Fletcher sich nicht an die Regeln der Ethik des SCA gehalten habe, würde der britischen Mission in Ägypten nunmehr eine Sperre auferlegt, sagte Hawass.

Nach dem kürzlich aufgedecken Antikenschmuggel gefragt, meinte Hawass, es hätte sich wohl um die Tat eines Einzelnen gehandelt, die man nicht dem gesamten französischen Team anlasten werde.

Hawass äußerste sich auch zu den "jüngsten Funden" (gemeint ist wahrscheinlich Bubastis). Es werde zu gegebener Zeit dazu Einiges zu berichten geben.

Quelle
http://www.uk.sis.gov.eg/online/html10/o200823.htm

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