Ägyptologie-Blatt

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Häuser von Goldminenarbeitern freigelegt
Am Roten Meer wurde einst Gold geschürft
Von Gitta am 06.05.2004 um 22:04:55 

Belgische Wissenschaftler fanden in der Nähe einer antiken Goldmine in den Bergen am Roten Meer Reste einer Häuseransammlung. Der Leiter der Grabung, Frank Vermeulen, untersuchte mit seinen Kollegen etwa 120 km abseits von Marsa Alam ein 3 qkm großes Gebiet und fand dabei zahlreiche Häuserreste, die einst von den Minenarbeitern bewohnt worden waren. "Es war bei den Ägyptern üblich, dass man die Behausungen für die Arbeiter in die Nähe der Minen baute, ebenso wie die Schmelzöfen", sagt Ägyptologe Sabri Abdelaziz von der Antikenbehörde. Es sei ein wichtiger Fund, der bisher unbekannte Bebauungen in der Nähe des Roten Meeres zum Vorschein gebracht habe.

Frank Vermeulen von der Universität Gent sprach davon, dass Stollen und Löcher mit drumherum gebauten Hütten entdeckt wurden und ausserdem eine große Menge an Steinwerkzeug, um die goldhaltigen Felsbrocken zu zerkleinern. Ein weiterer Fund ist ein in den anstehenden Fels gehauener Behälter, der wohl der Aufnahme des zerkleinerten goldhaltigen Steinmaterials diente.

Die wichtigsten pharaonischen Goldminen befanden sich im Wadi Hamamat, nicht weit entfernt von der derzeitigen Grabungststätte. Auch in Nubien und im Sinai wurde Gold gefördert.

Nach einer Meldung von Yahoo News

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