Ägyptologie-Blatt

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Arterienverkalkung bereits bei alten Ägyptern verzeichnet
Mumienuntersuchungen
Von Iufaa am 17.11.2009 um 21:32:04 

Der Standard berichtet über die Ergebnisse, die auf einem Kardiologenkongress der American Heart Association vorgestellt wurden.

Forscher haben insgesamt 20 Mumien (datiert zwischen 1981 v.
und 334 n. Chr.) aus dem Ägyptischen Museum in Kairo untersucht, wobei CT-Aufnahmen verkalkte Blutgefäße (Gefäßverkalkung), und somit bereits ein weit verbreitetes Risiko für Infarkt und Schlaganfälle anzeigten. 13 der 20 Mumien ließen Reste von Herzkranzgefäßen und -gewebe erkennen. Von diesen 13 hatten nur vier ein ganz gesundes Herz. Drei Mumien zeigten alle Anzeichen für Arteriosklerose und weitere drei ließen das Leiden vermuten.
Die Forscher schließen daraus, dass Arteriosklerose nicht, wie bisher angenommen, eine durch Stress und ungesunde Ernährung hervorgerufene Krankheit der Gegenwart ist.

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Kommentare zu diesem Artikel
Iufaa08.12.2009 um 17:57:24
Entsprechende Untersuchungsergebnisse berichtet auch Al-Ahram (http://weekly.ahram.org.eg/2009/975/fe11.htm)





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