Ägyptologie-Blatt

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Hawass weist Vorwürfe zurück
Unterstellungen eines unzufriedenen Mitarbeiters
Von Iufaa am 28.02.2011 um 12:09:04 

Al-Ahram Weekly berichtet, dass Hawass alle Vorwürfe, die in der Zeitung Al-Wafd gegen ihn erhoben wurden, zurückweist. Hawass hat den Generalstaatsanwalt Abdel-Meguid Mahmoud ersucht, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, er habe im Auftrage der Familie von Mubarak Antiquitäten außer Landes gebracht, strafrechtlich zu verfolgen.
Die Zeitung Al-Wafd zitiert den Archäologen Nour Abdel-Samad, der behauptet hat, Hawass habe vor 8 Jahren Zionisten und verdächtigen zionistischen Organisationen wie National Geographic den Zutritt zum Ägyptischen Museum ermöglicht, wo diese Mumien "misshandelt" hätten.

Hawass sagte Al-Ahram Weekly, dass die Vorwürfe unbegründet und absurd seien. Al-Ahram Weekly durfte Dokumente einsehen, aus denen hervorgeht, dass gegen Nour Abdel-Samad zahlreiche diziplinarische Massnahmen durchgeführt worden waren, da er seit seinem Eintritt in den SCA (jetzt MSAA) 1987 zahlreiche Beschwerden und Strafanzeigen gegen Kollegen eingereicht hat, die er allerdings stets wieder zurückzog, wenn er erkannte, dass ihm ausreichende Beweise fehlten.
Neben der Einbehaltung seines Gehaltes wurde er vor einiger Zeit mit einem Arbeitsverbot für 2 Monate bestraft. Grund waren seine Einlassungen zum Verschwinden eines Goldobjekts von geringem Wert. Das Objekt, das von polnischen Archäologen in Marina gefunden worden war, lag in einer Holzkiste, durch deren Wand sich seiner Aussage nach Ratten durchgenagt hätten, wodurch letztendlich der Verlust eingetreten wäre. Die Angelegenheit wurde strafrechtlich untersucht. 2005 wurde Abdel-Samad wegen Nachlässigkeit mit dem Arbeitsverbot belegt. Das Objekt ist weiterhin verschwunden.

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