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Artheriosklerose in Mumien
Lifestyle-Problem?
Von Iufaa am 04.04.2011 um 23:28:02 

Wie Blomberg am 3. April berichtete, wurde auf einer Tagung des American College of Cardiology in New Orleans mitgeteilt, dass bereits 3600 Jahre alte Mumien artheriosklerotische Veränderungen zeigen. Diese Ablagerungen in den Gefäßen werden als ursächlich beteiligt an Herzinfarkten und Schlaganfällen gesehen. Bei den Untersuchungen im Kairener Museum wurden 44 Mumien von Mitgliedern der königlichen Familie(n) und von Beamten untersucht. 20 dieser Mumien zeigten Veränderungen, die heutzutage auf Stress und schlechte Lebenführung zurückgeführt werden.

Die Interpretation der Befunde gestaltet sich aber schwierig, denn die "Probanden" gehörten alle der oberen Gesellschaftsschicht an, die sicherlich einen luxuriösen Lebensstil pflegte, möglicherweise mit erhöhtem Fleischkonsum und weniger körperlicher Belastung. Andere werden -wie im Artikel angesprochen - aus diesen Ergebnissen die Schlussfolgerung ziehen, dass Menschen über eine Veranlagung zur artheriosklerotischen Veränderungen verfügen, die umso wahrscheinlicher zum Tragen kommt, je älter wir werden.

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