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   Die Schrift (448)
   Werkzeuge des Schreibers (5)
  Autor/in  Thema: Werkzeuge des Schreibers
Annemarie_Steiner  
Gast

  
Werkzeuge des Schreibers 
« Datum: 15.10.2004 um 18:49:09 »     

Hallo, bin neu hier...
Ich suche Bilder... Ich muss einen Kurzvortrag halten über die Hieroglyphen und suche nun noch passende Bilder zu diesem Abschnitt:

ein hölzernes Etui mit mehreren Schreibrohren, die am Ende entweder flach gehämmert oder schräg geschnitten waren

eine Platte als Unterlage und zum Glätten des Papyrus,

ein Fässchen mit schwarzer Tinte (aus Rußpulver und Wasser)

rote Tinte für Titel, Überschriften und Kapitelanfänge,

sowie für Götternamen (aus Zinnoberpulver, einer Quecksilber-Schwefel-Verbindung oder aus Bleioxid)

und ein Messer zum Schneiden des Papyrus.


Bitte Bitte gebt mit Bilder dazu...
manetho  maennlich
Member

  

Re: Werkzeuge des Schreibers 
« Antwort #1, Datum: 15.10.2004 um 19:45:08 »   

ein Bild findest Du im Lexikon unter dem Stichwort "Schreibzeug"
> Antwort auf Beitrag vom: 15.10.2004 um 18:49:09  Gehe zu Beitrag
Gitta  
Gast

  
Re: Werkzeuge des Schreibers 
« Antwort #2, Datum: 15.10.2004 um 21:28:43 »     

Hier findest Du auch ein paar Abbildungen und Fotos.

Gitta
> Antwort auf Beitrag vom: 15.10.2004 um 19:45:08  Gehe zu Beitrag
Gitta  
Gast

  
Re: Werkzeuge des Schreibers 
« Antwort #3, Datum: 16.10.2004 um 10:05:20 »     

Hie noch zwei Fotos aus dem Kestner-Museum in Hannover:


links: Farbpalette, Kalkstein, mit Farbstücken, Datierung unsicher
rechts: Fragment einer Schreibpalette aus Holz, 15. Jh. v.Chr. (mit hieratischer Inschrift "Notiz über Getreideabrechnung")


Palette mit Binsen, NR, Sykomorenholz
Doppelnäpfe in Kartuschenform, NR, Kalkstein/Fayence

Gitta
> Antwort auf Beitrag vom: 15.10.2004 um 21:28:43  Gehe zu Beitrag
Mubarek  
Gast

  
Re: Werkzeuge des Schreibers 
« Antwort #4, Datum: 17.10.2004 um 01:15:46 »     

@Annemarie_Steiner:

Ein Gemisch aus Rußpulver und Wasser dürfte den Ansprüchen der Schreiber kaum genügt haben; ist das Wasser verdunstet, löst sich der Ruß.
Das Bindematerial der ägyptischen Tinte war das wasserlösliche Gummi Arabicum (Harz, bzw. Milch der Seyal-Akazie), ägyptisch Kemit, welches im Gemisch mit Wasser und einem entsprechenden Farbstoff, zum Beispiel Ofenruß oder verbrannter Weinhefe (für Schwarz), eine die Zeiten überdauernde Tinte lieferte.
Ein fertiges Gemisch aus Farbpigment(en) und Gummi Arabicum führte der Schreiber in getrockneter Form als kleine Stücke mit sich, welche bei Bedarf in Wasser aufgelöst wurden.
« Letzte Änderung: 17.10.2004 um 01:41:07 von Mubarek »
> Antwort auf Beitrag vom: 16.10.2004 um 10:05:20  Gehe zu Beitrag
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