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   Architektur & Kunst (459)
   Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide (8)
  Autor/in  Thema: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide
MENKARA  
Gast

  
Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Datum: 20.01.2007 um 20:38:45 »     

Hallo allerseits.
Ich wollte euch mal was zum Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide fragen. Ich habe zwar Michael Haases Buch "Das Vermächtnis des Cheops" gelesen, jedoch bin ich auch da nicht auf eindeutige Antworten auf meine Fragen gestoßen. Hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.

1. Gibt es denn heute einen eindeutigen Beweis oder eine anerkannte Theorie, wie die in der Großen Galerie gelagerten Blockiersteine aus Kalkstein (inklusive der 3 Blöcke aus Granit) in den aufsteigenden Korridor gelangten, um ihn vollständig zu blockieren? Wie gingen da die Arbeiter vor?

2. Wie wurde die Stelle des Anfangs des aufsteigenden Korridors an der Decke des absteigenden Korridors vertuscht?

3. Der enge Tunnelschacht, der das untere Ende des absteigenden Korridors mit dem unteren Ende der Großen Galerie verbindet, verläuft auf einer Länge von ca. 3 oder 4 Metern im Grenzbereich zwischen Kernmauerwerk und Felsenkern senkrecht. Wie konnte man sich an der Stelle nach oben oder unten bewegen? Die selbe Frage stelle ich mir auch für die anderen auch sehr steilen Abschnitte in dem Schacht.

4. Laut Haase wurde der absteigende Korridor seiner gesamten Länge nach mit Blockiersteinen aus Kalkstein blockiert. Wie wurden diese Steine heruntergelassen? Lies man sie einfach herunterrutschen und aufeinanderknallen?

Gruß, Menkara.
Schu  
Gast

  
Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #1, Datum: 25.03.2007 um 14:52:10 »     

Wohl ein weiteres geheimniss der "Cheops" Pyramide!!
Mich würde viel mehr interessieren was hinter der Blockierung steckt?!  
> Antwort auf Beitrag vom: 20.01.2007 um 20:38:45  Gehe zu Beitrag
Lutz  maennlich
Member

  

Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #2, Datum: 25.03.2007 um 18:41:52 »   

Dr. Zahi Hawass für Discovery-Channel
« Letzte Änderung: 25.03.2007 um 18:42:24 von Lutz »
> Antwort auf Beitrag vom: 25.03.2007 um 14:52:10  Gehe zu Beitrag
Lutz  maennlich
Member

  

Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #3, Datum: 25.03.2007 um 19:12:47 »   

Hallo MENKARA !

Hast Du Dich hier : benben - Das Alte Ägypten schon umgesehen  ?
Für schnelle und zuverlässige Infos zu ägyptischen Pyramiden immer meine erste Wahl im WWW ...  

Dort gibt es auch ein Diskussions-Forum (links auf " Forum " klicken).
Ob Gästen Schreiberecht gewährt wird oder Du Dich erst anmelden musst kann ich Dir nicht sagen.
Vorsicht ! Es geht manchmal ziemlich " rustikal " zu ... Nicht so nett wie hier !  

Gruß, Lutz.
> Antwort auf Beitrag vom: 20.01.2007 um 20:38:45  Gehe zu Beitrag
Mubarek  
Gast

  
Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #4, Datum: 25.03.2007 um 21:14:59 »     

@ Menkara

Diese und darüber hinausgehende Fragen werden sehr gewissenhaft in den nachfolgenden Büchern beantwortet, die es inzwischen antiquarisch recht preiswert zu kaufen gibt:

Lehner, Mark; Geheimnis der Pyramiden; Bassermann Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München; 2004

Stadelmann, Rainer; Die ägyptischen Pyramiden; Verlag Philipp von Zabern, Mainz; 1985
> Antwort auf Beitrag vom: 25.03.2007 um 19:12:47  Gehe zu Beitrag
NebTauiAmunRe  maennlich
Member

  

Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #5, Datum: 04.04.2007 um 16:05:02 »   

@Lutz:

Wieso verweist du auf das Benben-Forum, das eindeutig esoterisch angehaucht ist. Ich finde, man kann solcherart Fragen durchaus in diesem Forum klären. Ich wüsste nämlich nicht, wieso man eine derartige Frage fast schon abwehrt.

Neb
> Antwort auf Beitrag vom: 25.03.2007 um 21:14:59  Gehe zu Beitrag
Lutz  maennlich
Member

  

Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #6, Datum: 05.04.2007 um 04:12:16 »   

@ NebTauiAmunRe :

Zitat:
Wieso verweist du auf das Benben-Forum, das eindeutig esoterisch angehaucht ist.

Das lass mal nicht die Betreiber (speziell Herrn Frank Dörnenburg) und diverse dort regelmässig postende (und mir persönlich bekannte) Ägyptologen hören / lesen.  
Wie kommst Du um Amuns willen zu dieser Einschätzung ?  

Etwa weil dort mit einiger Regelmässigkeit " Autoren " wie beispielsweise Däniken zerfetzt, pardon, widerlegt
werden ?    

Zitat:
Ich finde, man kann solcherart Fragen durchaus in diesem Forum klären. Ich wüsste nämlich nicht, wieso man eine derartige Frage fast schon abwehrt.

Das finde ich auch und ich kann mich nicht erinnern dies versucht oder getan zu haben, nicht einmal nur " fast schon ".

Der Post / die Anfrage von MENKARA stammt vom 20.01.2007. Die erste, wohl nicht wirklich auf MENKARA`s Anliegen eingehende, Antwort vom 25.03.2007.

Durch diese Antwort bin ich auf die Anfrage aufmerksam geworden.

Da mich persönlich das Thema nicht wirklich interessiert und ich mich daher auch nicht gut auskenne, wollte ich MENKARA lediglich eine Möglichkeit aufzeigen sich andernorts die gewünschten Informationen zu besorgen (manchmal brauchen Leute die ja wirklich dringend und nicht " nur " interessenhalber ...).

Ich kann daher ganz und gar nicht nachvollziehen wie Du zu der Unterstellung kommst ich würde hier versuchen, was oder wen auch immer " abzuwehren ".

Im Übrigen steht es Dir doch frei auf MENKARA`s Fragen / Anliegen zu antworten und somit eventuell die von Dir offensichtlich so sehr gewünschte Diskussion zum Thema hier im Forum anzukurbeln.

Das machst Du aber nicht ... Warum ?  

Ich kann, will und werde Dich sicher nicht hindern ... Keine Bange, tu Dir keinen Zwang an !  

Lutz
« Letzte Änderung: 05.04.2007 um 04:35:53 von Lutz »
> Antwort auf Beitrag vom: 04.04.2007 um 16:05:02  Gehe zu Beitrag
mwiel  
Gast

  
Re: Der Blockierungsvorgang in der Cheopspyramide 
« Antwort #7, Datum: 08.04.2007 um 22:00:40 »     

1. Keinen Beweis, diverse Theorien:
a) Steine in der GG angestupst und nach erfolgtem Verschluss durch den Schacht entkommen. Problem laut "Giza-The Truth": Die entsprechenden Umgebungssteine in der GG am Eingang zum Schacht weisen daraufhin, daß der Zugang zur GG *von innen* eröffnet wurde...
b) Irgendein mechanisches System, bei dem ein Verschlussmechanismus gelöst wurde- es gibt ja diese seltsamen Vertiefungen unten in den Seitenwänden der GG-wozu haben Sie gedient? Ihre Anzahl und ihr Abstand stimmt jedenfalls überein mit der Anzahl an Verschlusssteinen (inklusive nicht-granitenen). Ein Blockiermechanismus (aus Holz? Da nichts erhalten), möglicherweise von aussen ausgelöst, wäre also denkbar. Habe mal folgende Idee gelesen: Zunächst war solch ein komplizierter Mechanismus geplant, aber während des Baus kamen Zweifel an der Funktionsfähigkeit auf. Daraufhin wurde der Grabräuberschacht ausgebaut. Dieser ist nämlich teilweise erst nachträglich durch schon verlegtes Mauerwerk gebaut worden.
2. Hab die Frage mal bei Benben gestellt, Antwort: Unklar, ob er überhaupt je vertuscht wurde, vielleicht ja, vielleicht nein. Falls ja, stelle ich mir einfach einen verputzten Mauerstein wie die umgebenden vor.
3. Holzleiter? Ein Seil? So oft sollte der ja nicht benutzt werden, stimmt die gängige Theorie, nur einmal.
4. In 1 angeschnitten: Die Länge der GG und die Vertiefungen würden genau für Verschlussteine über die gesamte Länge des aufsteigenden Ganges reichen. Aber: Alles Theorie. Al Mamun ist der erste, der offiziell den Weg zur GG freiräumt, aber er sagt nichts über weitere Steine nach den granitenen. Sie könnten da gewesen sein, oder auch nicht.

In jedem Fall muss, wenn die Steine in der GG lagen, eine Konstruktion bestanden haben, die den Eingang zur Königinnenkammer abdeckt, so daß die Steine "rüberrutschen" können. Aus Stein? Schliesslich sollte ein Granitblock sicher rüberkommen und nicht einbrechen. Aber es ist nichts erhalten, könnte also auch Holz gewesen sein. Oder die Granitsteine lagen von Anfang an im aufsteigenden Gang.
Der Grabräuberschacht ist schon seltsam: Wenn man sich vorstellt, daß die Verschlussteine erfolgreich in Stellung gebracht wurden und der Eingang zum aufsteigenden Gang perfekt getarnt war, hätte ein Grabräuber also nur den Gang zur unterirdischen Kammer gefunden, wäre den ganzen Weg herabgestiegen und hätte auf den ersten Blick unten gesehen, daß dies nicht die Grabkammer sein kann. Hätte er dann nicht  auf dem Weg zurück systematisch alles abgeklopft, wissend, daß noch irgendwo ein weiterer Gang sein muss? Nach kurzer Zeit hätte er den Grabräuberschacht gefunden und hätte alle Sicherheitsmechanismen mit einem Schlag umgangen. Das spricht schon für einen Notplan, weil es keine Alternativen mehr gab.
Grüße!
> Antwort auf Beitrag vom: 20.01.2007 um 20:38:45  Gehe zu Beitrag
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