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Thema: Sonderausstellung im Ägyptisches Museum München |
Lolli2u  Member
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| Sonderausstellung im Ägyptisches Museum München |  | |
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| « Datum: 25.03.2025 um 12:25:29 » |
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Moin zusammen, sehr empfehlenswert dürfte die Sonderausstellung sein, welche unter dem Titel Corinthium Aes – Das Geheimnis des schwarzen Kupfers vom 18.03. bis 14.09. 2025 im Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München gezeigt wird. Die Kabinettausstellung war 2023 bereits im Neues Museum in Berlin zu sehen und wird auch dieses Mal von Olivia Zorn und Rebekka Pabst, beide Ägyptologisches Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen Berlin (SMB), kuratiert. Die besondere thematische Relevanz dieser Ausstellung liegt unter anderem darin begründet, dass sie auf den Forschungsergebnissen der Archäometallurgin Alessandra Giumlia-Mair und des Nürnberger Goldschmiedes Matthias Lehr aufbaut. Diesen war es anhand von Quellenstudien im Experiment gelungen, die Legierung des bei den Ägyptern von alters her als "schwarzes Kupfer" bekannten korinthischen Erzes zu rekonstruieren und begründen damit den neuesten Stand der Forschung. Daher präsentiert das Staatliches Museum Ägyptischer Kunst derzeit eine der aktuellsten und weltweit bedeutendsten Ausstellungen zur Entwicklung der ägyptischen Metallurgie. Die Sonderausstellung wird vom 18.03. bis 14.09. im Ägyptisches Museum, Gabelsbergerstraße 35 in 80333 München gezeigt. Die Öffnungszeiten sind : Dienstags 10:00 bis 20:00 Uhr, sowie Mittwochs – Sonntags und Feiertags in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr. Ticket Verkauf https://www.in-muenchen.de/events/corinthium-aes.html#tickets. Ich hoffe, dass es mir möglich sein wird diese überaus interessante Ausstellung zu besuchen. Sollte jemand diese Ausstellung bereits besucht haben, wäre ich für einen kurzen Bericht hier im Forum sehr dankbar. Auch Ausführungen aus dem dazu erschienenen Katalog sind herzlich willkommen. Die im Anhang eingestellten Bilder wurden von Sandra Steiß, Staatliche Museen Berlin (SMB) erstellt und sind ausschließlich für den nicht kommerziellen Gebrauch freigegeben. Gruß in die Runde Lolli Quellen : * Arnulf Schlüter : Corinthium Aes – Das Geheimnis des schwarzen Kupfers. In: Newsletter des Verbands der Ägyptologie, Ausgabe # 5, Dezember 2024, S. 22 https://vdaeg.org/vdaeg/wp-content/uploads/2024/12/VaeN05.pdf * Olivia Zorn, Rebekka Pabst : Corinthium Aes – Das Geheimnis des schwarzen Kupfers, Kabinettausstellung im Neues Museum Berlin vom 06.04.2023 bis 27.08.2023 https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/corinthium-aes. * Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München : Hinweise für Besucher https://smaek.de/ihr-besuch/.
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Lolli2u  Member - Themenstarter
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| Re: Sonderausstellung im Ägyptisches Museum München |  | |
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| « Antwort #1, Datum: 13.05.2025 um 08:31:23 » |
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Bildergalerie zur Ausstellung Corinthium Aes In Bezug auf die derzeit laufende Ausstellung Corinthium Aes - Das Geheimnis des schwarzen Kupfers sei hier noch auf die folgende Fotogalerie verwiesen. Gezeigt wird unter anderem die Beterstatue des Chonsumeh, 3. Zwischenzeit, eine Votivgabe für Osiris, den Gottesvater des Chons (ÄM 23732) aus der Zeit der 22. Dynastie, 946–736 v. Chr. Ein weiteres Highlight der einstigen ägyptischen Metallurgie stellt das Menit des Harsiese dar, welches auf dem Rücken befindlich getragen als Gegengewicht zu einer schweren, mehrreihigen Perlen- oder Goldkette angelegt wurde (ÄM 23733). Harsiese war in der 3. Zwischenzeit der 22. Dynastie um 870 v. Chr. Hohepriester des Amun zu Theben. Ein drittes, ganz vorzüglich gearbeitetes ägyptisches Artefakt aus Corinthium Aes stellt das Krummschwert aus Sichem dar, welches ca. 1750–1650 v. Chr. in Palästina verloren ging (ÄS 2907). Auch das im Bildmaterial gezeigte Krokodil stellt mit seinen Tauschierungsarbeiten eine Votivgabe erster Güte dar. Die Fotos wurden von Roy Hessing, Sandra Steiß, Matthias Lehr und Marianne Franke erstellt. Bei Weiterverbreitung dieser Bilder bitte den entsprechenden Copyright-Vermerk angeben. Die Abbildungen dürfen im Zuge der aktuellen Berichterstattung honorar- und genehmigungsfrei verwendet werden, sofern der Urhebervermerk korrekt und vollständig angegeben wird. Martin Lejeune bietet zur Beterstatue des Chonsumeh mit seiner Osiris-Figur (Theophor) auf Youtube einen kurzen Trailer mit weiteren Informationen. Der dazugehörige Naos befand sich dereinst vermutlich in Abydos und ist heute verloren. Über das Geheimnis der ägyptischen Metallurgen zur Herstellung ihrer Korinthischen Bronze gibt Matthias Lehr, welcher in Zusammenarbeit mit der Archäologin Alessandra Giumlia-Mair diese Legierung analysiert hatte, eine kurze Einführung. Das inhaltlich sehr aufschlussreiche Interview wurde jedoch bereits während der vorangegangenen Ausstellung geführt, welche im Jahre 2023 im Neues Museum Berlin ausgerichtet worden war. Diese ebenfalls von Martin Lejeune erstellte Preview bietet ein Transkript zum mitlesen an. Gruß in die Runde Lolli
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