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Falsch, Michael, dieser Auffassung bin ich nicht, denn es benötigt schon etwas Glück und eine gewisse Zeit einen KI-Fake anhand des tatsächlich vorhandenen Artefaktes, welches ihm als Vorlage diente, als solchen zu identifizieren.  Ich plädiere daher dafür, dass wir den eingangs oben von Senef-Tioph präsentierten, zuvor mittels KI generierten und dann durch Moses Amyaw im Netz als vermeintlich echtes Objekt veröffentlichten Gegenstand als Beitrag erhalten, denn so lernen wir diese neuartigen Fälschungen zu erkennen und einzuschätzen. Darum handelt es sich nämlich, um eine immer besser werdende, massiv geförderte, höchst expansive neuartige Technik zur Verfälschung der Darstellung von tatsächlich vorhandenen Gebäuden, Personen, Artefakten und Quellenangaben. Der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn ist selbst bei Rekonstruktionen bislang gering und hält einer wissenschaftlichen Überprüfung in der Regel nicht stand. Dennoch finden KI basierte Tools in der Ägyptologie inzwischen zunehmend Anwendung. Daher müssen wir uns zumindest in der jetzigen Anfangsphase einmal exemplarisch dieser neuen Situation stellen und uns positionieren. Wenn Du dazu bitte auch die Stellungnahme von Monika Zöller-Engelhardt et alias im aktuellen Newsletter des Verbandes der Ägyptologie zur Kenntnis nimmst, wo sich nämlich auch Museen und universitäre Datenbanken mit dieser Problematik auseinandersetzen. Wohlgemerkt, man sollte sich mit diesem "Bullshit" zumindest einmal grundlegend auseinandersetzen und nicht einfach wegducken. Der ganze Schwindel muss auch einmal als solcher vorgeführt werden und dazu eignet sich das eingangs oben eingestellte, fiktive Objekt durchaus, zumal wir diesen Pudding hier offenbar erfolgreich an die Wand genagelt haben. Im übrigen meinen Dank an dich, dass Du die Quelle dieses Humbugs ermittelt hast. LG Lolli
> Antwort auf Beitrag vom: 12.04.2026 um 13:26:05
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