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Der Sphinx bekommt nasse Füße
Rettung der Monumente in Sicht? Moderne Technologie könnte es möglich machen.
Von Gitta am 04.07.2002 um 23:04:40 

Archäologie  
04.07.2002

Den Pyramiden, der Sphinx und dem Tempel von Luxor, die in Ägypten seit Tausenden von Jahren dem Wüstenklima trotzen, droht nun ein neuer Feind: Wasser. Der Spiegel des Grundwassers sei in den vergangenen Jahren ständig gestiegen und komme den Monumenten aus Sandstein schon gefährlich nahe, warnt ein ägyptisch-amerikanisches Forscherteam in einer Presseerklärung der Universität in Davis.

Als Ursache für den Anstieg des Grundwassers nennen die Wissenschaftler der Universitäten Sohag und Davis die Ausbreitung der Städte und die Landwirtschaft. Die Bauern bewässern seit dem Bau des Assuan-Staudamms ihre Felder das ganze Jahr hindurch und heben so den Grundwasserspiegel, sagt der amerikanische Forschungsleiter Graham Fogg.

Das Team entwickelt nun aus Messergebnissen um die Tempel von Luxor und Karnak ein Computermodell, um die Bewegungen des Wasser unter den Monumenten berechnen zu können. Daraus wollen die Forscher dann die nötigen Maßnahmen zum Erhalt der Gebäude ableiten.

Weitere Meldungen zum Thema Sphinx finden Sie im Archiv von wissenschaft.de.

ddp/bdw - Marcel Falk

Quelle (Originaltext übernommen):
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=125830

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