Ägyptologie-Blatt

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Was waere Europa ohne das alte Aegypten
Tagung zu Europäischen Konstruktionen Altägyptens in Leipzig
Von Gitta am 11.02.2004 um 23:28:07 

Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Universitaet Leipzig, 11.02.2004

Internationale oeffentliche Tagung zu Europaeischen Konstruktionen Altaegyptens vom 13.-15. Februar 2004 am Aegyptologischen Institutd er Universitaet Leipzig

Wer haette sich noch nie ueber die Hieroglyphenzeichen etwa auf der Bahlsen-Keksverpackung gewundert? Mumien, Pyramiden oder Hieroglyphen faszinieren gerade in ihrer fremdartigen Raetselhaftigkeit. Hinzu kommt, dass die altaegyptische Kultur als "Wiege der Menschheit" konzipiert wurde.

Der Geschichte und dem Hintergrund dieser Faszination gehen auf einer internationalen Tagung 20 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am Leipziger aegyptologischen Institut (Burgstrasse 21) nach. Verschiedenste Aegyptenrezeptionen liegen im Schnittfeld von Aegyptologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft und anderen Faechern. So vielfaeltig die Themen und Methoden der Vortragenden sind, so vielfache Anknuepfungspunkte bieten sich den Kulturwissenschaften und einer interessierten Oeffentlichkeit. Themen wie Hieroglyphen in der Alltagswelt des 20. Jahrhunderts kommen ebenso wie das Aegyptenbild Thomas Manns oder Aegypten im friseurhandwerklichen Diskurs zur Sprache, waehrend Filmfreunde die Wandlungen des Kleopatrabildes vom Stummfilm bis die 60er Jahre und Musikliebhaber den Einfluss der altaegyptischen Kultur auf die moderne europaeische Musik verfolgen koennen. Aegypten-Bilder in der Kunst der klassischen Moderne werden gleich mehrere Vortraege untersuchen, wobei besonders auf den Festvortrag des Direktors des Berliner Aegyptischen Museums, Prof. Dr. D. Wildung, hinzuweisen ist ("Die Gestaltung des Raumes. Altaegypten und die Kunst der Klassischen Moderne", Sonnabend, 14.2.2004, 19 Uhr, Geschwister-Scholl-Haus, Ritterstr. 8-10). Die "Aegyptenrezeptionen" stehen im Spannungsfeld der akademischen Disziplinen und gerade in ihrer Pluralitaet von Kulturkontakten erhellen sie die Bildungen abendlaendischer Traditionen, die einen praegenden Einfluss noch bis in unsere Gegenwart haben.

Weitere Informationen:    
Dr. Ludwig Morenz
Telefon: 0341 - 97 37010
E-Mail:ludwig.morenz@web.de

Quelle
http://idw-online.de/

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