Ägyptologie-Blatt

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Felsinschriften am 1. Nilkatarakt
Schriftzeugnisse in und um Aswan
Von Gitta am 17.08.2005 um 00:38:51 

Der Schauplatz

Die Gegend um den ersten Nilkatarakt bei Aswan (swnw) war für die Ägypter in vielerlei Hinsicht von größter Bedeutung: als südliche Grenzbastion, als Handelsplatz, als Granitlieferant und nicht zuletzt als Kultort für einen wichtigen Schöpfergott, Chnum (Xnmw), der eng mit Nilschwemme und Fruchtbarkeit im Zusammenhang stand. Chnum bildete etwa seit dem Mittleren Reich gemeinsam mit seiner Gemahlin Satet (sTt oder sTjt) und beider Tochter Anuket (anqt) eine Triade, die Götterfamilie des Kataraktengebietes.

Die in Höhe der Stadt Aswan im Nil gelegene Insel Elephantine (Abw) muss bereits in prähistorischer Zeit eine Rolle gespielt haben und beherbergte an ihrem südlichen Ende schon zur Zeit der 1. Dynastie, also um 3000 v. Chr., eine ägyptische Festung, aus der sich die weitere Besiedelung entwickelte. Schon sehr frühe Zeugnisse berichten von einem Heiligtum für die Göttin Satet. Von der antiken Stadt Aswan selbst sind uns leider kaum Zeugnisse geblieben; die nachträglich erfolgten Bebauungen bis hin zum heutigen modernen Stadtgebiet überlagern die alten Schichten und entziehen sich der Erforschung. In mühevoller Arbeit werden in jüngster Zeit wenigstens die Reste römischer und frühmittelalterlicher Bebauung inmitten des städtischen Wohngebietes untersucht. Es hat den Anschein, als hätte Aswan in ptolemäisch-römischer Zeit gegenüber Elephantine wirtschaftlich an Bedeutung gewonnen. Hingegen erfreuten sich die Steinbrüche um Aswan schon immer großer Beliebtheit bei den ägyptischen Baumeistern. Der hier abgebaute Rosengranit und auch Grandiorit fanden vielfältige Verwendung, vor allem für Großplastiken und sakrale Monumentalbauten. Die südlich Aswan unweit der Stromschnellen des Kataraktes liegende Nilinsel Sehel (sTt) galt den Ägyptern als Zwischenstation auf ihrem Weg nach Süden, sowohl für Expeditionen als auch für Feldzüge. Von hier aus war es möglich, die günstigsten Bedingungen für den Start der Unternehmungen abzuwarten.

Blick von der Insel Sehel auf das Kataraktengebiet

Rund 250 Inschriften aller Couleur zeugen davon. Besondere Verehrung genoss die Göttin Anuket auf der Insel. Ihr war ein Tempel auf einer Anhöhe geweiht.

Die geologische Beschaffenheit des Kataraktengebietes mit seiner felsigen Umgebung kam den schreibfreudigen Ägyptern gerade recht, um – wie auch an anderen steinigen Orten – ihre Schriftzeugnisse zu hinterlassen.

Felsinschriften

Nach Richard Lepsius in den Jahren 1842 bis 1845 unternahm Sir William Matthew Flinders Petrie im Jahre 1887 eine Reise durch Ägypten, die ihn ebenfalls in das südliche Oberägypten führte und deren Ergebnisse er 1888 unter dem Titel „A Season in Egypt“ publizierte. Drei Kapitel des Werkes widmete er den Felsinschriften in und um Aswan und kopierte Hunderte der dortigen Inschriften und nummerierte sie nach ihrer geografischen Lage; sie sind im Anhang des Buches verzeichnet. Wer sich allerdings heute auf die Spuren dieser Pioniere der Ägyptologie begibt, sollte sich keine Illusionen machen: Straßenführungen und Örtlichkeiten sind kaum wiederzuerkennen und große Teile der Felslandschaft links und rechts der Straße von Aswan nach Philae befinden sich in militärischem Sperrgebiet, ganz zu schweigen von topografischen Veränderungen, die die beiden Staudammprojekte von 1899/1902 und 1960/1971 mit sich brachten. Umso wertvoller dürften heute die alten Aufzeichnungen von Lepsius und Petrie sein. Einzig auf der Insel Sehel, die Petrie offensichtlich nicht besuchte, während Lepsius dort Station machte, begegnet man noch heute auf Schritt und Tritt beschrifteten Felsen.

Sehel: Felsblock mit mehreren Inschriften, unten Kartuschen Ramses' II.


Lepsius hatte sich fast ausschließlich auf königliche Hinterlassenschaften konzentriert; sein erster Blick galt Königskartuschen. Petries Untersuchungen hingegen gingen mehr in Richtung nichtköniglicher Inschriften. Den größten Teil seiner Funde bezeichnet er als „funeral stelae“, wie sie ähnlich in Gräbern zu finden sind, mit Opfertexten und –darstellungen, die der Göttertriade Chnum, Satet und Anuket gewidmet waren. Da es unmöglich sei, in den Felsen Gräber auszuheben, seien diese Grabstelen – so Petrie - stellvertretend angebracht worden. Als wahrscheinliche Urheber diverser weiterer Inschriften, die Titel und Namen von Beamten wiedergeben, sah Petrie Reisende, die darauf warteten den Fluss zu überqueren (obwohl er keinen direkten Hinweis in den Texten fand). Nach der von ihm beschriebenen handwerklichen Ausführung zu urteilen muss es sich dabei um hastig niedergeschriebene kurze Texte gehandelt haben. Möglicherweise sind dies die Texte, die man heute als „Expeditionsinschriften“ bezeichnet, wie beispielsweise diese beiden aus der Zeit Pepi’s II. von der Insel Sehel:

Der Geliebte und älteste Sohn des Dieners des Königs und des Vorstehers des Truppenschreibers Huenchnum, der Kapitän und Schreibervorsteher Metschenu.

Der Königssiegler und Einzige Freund, der Vorlesepriester Meri. Der Königsnoble und Vorsteher der Fremdsprachigen Schemai. Der Sohn des Königsnoblen und Vorstehers der Fremdsprachigen Sennu - sein Sohn Chenemi

(Quelle: Thesaurus Linguae Aegyptiae)

Imenemipet in Anbetungshaltung von Anuket


Die Anbringungsorte der verschiedenen Inschriften variierten. Einige waren so angebracht, dass sie bis unter die Wasseroberfläche des Nil reichten – Petrie schreibt zeitgenössisch „unterhalb des derzeitigen Hochwasserspiegels“ – andere wiederum so hoch oben, dass es Hilfsmitteln bedurft haben musste, um dorthin zu gelangen, wie dies bei einer Szene der Anbetung von Sethos I. durch den Königssohn von Kusch Imenemipet (sA njswt n kAS jmn-m-jpt) der Fall ist. Nicht immer waren exponierte Plätze gewünscht. Einige von fein ausgeführten Inschriften waren an versteckten Orten in den Fels gemeißelt worden und auf Anhieb nicht einsehbar. Im Neuen Reich wurde es dann gebräuchlich, Texte von Vorgängern zu usurpieren. Inschriften aus dieser Zeit zeigten deutliche Spuren entfernter älterer Texte oder Darstellungen. Die zu beschriftenden Felsoberflächen waren vor der Bearbeitung nicht geglättet worden; man suchte sich Stellen mit einer natürlich glatten Oberfläche. Es muss für Petrie daher relativ leicht auszumachen gewesen sein, wo nachträglich Veränderungen vorgenommen worden waren.

Sehel: Zwei Figuren in Anbetungshaltung um eine Standarte mit der Kartusche Amenophis' II.


Aus einer Anzahl von genealogischen Inschriften zieht Petrie interessante Schlüsse. Er stellt fest, dass der Titel „Herrin des Hauses“ (nb.t pr) in einigen Inschriften zusammen mit der Bezeichnung Ehefrau/Gemahlin (hm.t) genannt wird, in anderen wiederum für sich allein steht. Während der Terminus „seine Ehefrau/Gemahlin“ (hm.t-f) des öfteren auftaucht, kommt ein Pendant in Verbindung mit „Herrin des Hauses“ nie vor.

Inschrift mit Kartuschen Amenophis' III.


Dieser Titel bleibt außerdem nach Petries Untersuchungen auch nach dem Tod des Ehemannes erhalten (so auch Erika Feucht in „Der Mensch des alten Ägypten“, S. 371) und wäre somit als Ehrentitel und Bezeichnung für eine Witwe anzusehen.  Es scheint sich aber noch ein weiterer wichtiger Ansatz aus den genealogischen Inschriften zu ergeben: Familienstammbäume beziehen sich fast durchweg auf eine Stammmutter, nicht auf einen Stammvater.  Beispielsweise nennen drei Inschriften der gleichen Familie in keinem Fall den Vater, während die Mutter mehrfach namentlich erwähnt ist. In einem anderen Beispiel findet sich unter zwanzig Ehefrauen kein einziger Ehemann. Da dieses Phänomen auch von anderen Orten Ägyptens bekannt ist, konstatiert Petrie: „Der Vater wurde ignoriert. Solange er lebte und Ämter innehatte, war er wichtig, aber nach seinem Tod wurde er ein Niemand; er wurde nicht mehr zur Familie gezählt!“ Ob sich aus diesen Hinweisen ein generelles  Matriarchat konstruieren lässt, sei dahingestellt. Petrie jedenfalls scheint dem nicht abgeneigt. Nachstehend ein Beispiel für einen typischen, genealogisch aufgebauten Opfertext

Ein Opfer, das der König gibt, und Satet, Chnum und Anuket und die Götter Nubiens(tA-stj),
bestehend aus Brot, Wein, Rindern und Geflügel und allen guten Dingen, von denen die Götter leben,
für den kA des Großen der südlichen Dreißig, Amenemhat, gerechtfertigt,
geboren von der Witwe (nb.t pr) Thenasit, gerechtfertigt,
und für den Sohn seines Bruders Amendudu, gerechtfertigt,
und für seine geliebte Frau, die Witwe Nait, gerechtfertigt,
und seine Tochter Senebtesi und seine Tochter Annutpu

(Übersetzung frei nach Petrie)

Sehel: Ein "Vizekönig von Kusch" und die Triade des Kataraktgebietes


Eine der umfassendsten Familienchroniken befindet bzw. befand sich zu Petrie’s Zeiten an der Straße zwischen Aswan und Philae in drei Inschriften (Nr. 86, 87 und 114). Nicht weniger als fünf Generationen sind hier aufgezeichnet, beginnend mit der Großmutter namens Beba.

Genealogie der Beba nach Petrie - Fotomontage mit freundlicher Genehmigung der Uni Heidelberg


In vielen Teilen des Landes Ägypten war es üblich, im Zuge von Expeditionen Inschriften zu hinterlassen. Man findet sie in der Hauptsache dort, wo Rohstoffe abgebaut wurden, und in hohem Maße auch in den verschiedensten Steinbrüchen. Belegt sind diese Schriftzeugnisse von frühester Zeit bis in die 30. Dynastie. Man darf sich allerdings nicht zu der Vorstellung verleiten lassen, es handele sich dabei ausschließlich um rein sachliche Berichte zu den Unternehmungen. Verschiedenste Textkategorien waren als Hinterlassenschaft beliebt: Verehrungstexte an den König, Opfergebete,  Biografien und einfache „Visitenkarten“. Die Kategorie „Expeditionsinschriften“ lässt sich deshalb vermutlich nicht eindeutig abgrenzen. Dass jedoch in einem so bedeutenden Steinbruchgebiet wie Aswan eine große Anzahl von Texten auch mit den dort durchgeführten Arbeiten im Zusammenhang stehen müsste, lässt sich denken. Leider ist von den meisten Steinbrüchen kaum etwas erhalten, sieht man einmal von dem berühmtesten ab, in dem sich der viel besuchte unvollendete Obelisk befindet.

Aswan: Inschrift am Steinbruch des "unvollendeten Obelisken"


Dieser Verfall hängt sicherlich auch damit zusammen, dass man den Steinbrüchen von Seiten der Archäologie im Gegensatz zu anderen Monumenten lange keine große Aufmerksamkeit schenkte. Erst in jüngster Zeit scheinen sich die Prioritäten zu verschieben. Im Jahre 2003 begannen Archäologen mit Säuberungs- und Restaurierungsarbeiten in einem Gebiet, wo einst schwarzer Granit (Grandiorit) abgebaut wurde. Man stieß dort auch prompt auf Inschriften und Felszeichnungen, darunter auch ein Befehl aus dem Jahr 25 Thutmosis’ III., in welchem dieser das Brechen von zwei Obelisken für den Tempel von Karnak anordnet.

Im Gegensatz zu Lepsius, der sich – wie in den „Denkmaelern aus Aegypten und Aethiopien“ nachzulesen ist – auf Beschreibungen beschränkte, liefert Petrie mit „A Season in Egypt“ schon eine Analyse der von ihm kopierten Inschriften – wenn sie auch hier und da vielleicht nicht mehr dem Stand der Wissenschaft entspricht. Anknüpfend würde es sich jedoch allemal lohnen, das Thema noch einmal aufzugreifen, zu korrigieren und zu ergänzen. Vielleicht käme man auf diese Weise der Antwort auf das „Warum?“ näher. Welche Gründe hatten Beamte und Hofleute, sich gerade in bestimmten Gegenden so ausgiebig zu verewigen? Die Grabstelen-Theorie Petrie’s überzeugt nicht wirklich. Schon bei flüchtiger Betrachtung sowohl der Aufzeichnungen als auch der Inschriften vor Ort, vor allem auf Sehel, wird augenfällig, dass eine nicht unwesentliche Zahl von Szenen aus dem Neuen Reich durch bzw. für „Königssöhne von Kusch“ - ein zeitgenössischer Titel für die von der ägyptischen Zentralgewalt ernannten Vizekönige von Kusch (Nubien) - veranlasst wurde. Hier ist ein Zusammenhang zwischen Ort und Aufgabenstellung nicht von der Hand zu weisen. Sie mag mit der besonderen Schutzbedürftigkeit von Expeditionen nach Süden zusammenhängen, könnte aber zusätzlich auch im weitesten Sinne ein Stück weit politischen Charakter haben.

Sehel: Hochrangiger Würdenträger vor Anuket (Titel: Iripat Hatia, Vizekönig von Kusch)
rechts Umzeichnung des Objekts aus Richard Lepsius "Denkmaeler aus Aegypten und Aethiopien"


Jubiläumsinschriften

Unter den Inschriften und Darstellungen um Aswan befinden sich auch einige wenige, die auf königliche Thronjubiläen (Hb-sd) hinweisen, z.B. für Pepi II., Amenophis II., Amenophis III. und Ramses II. Besonders prägnant und extravertiert ist die Proklamation des dritten Thronjubiläums Ramses’ II. durch seinen Sohn, den Prinzen Chaemwaset. Von diesem Prinzen ist bekundet, dass er die ersten fünf der insgesamt 13 oder 14 Jubiläumsfeste des Königs im Lande ankündigte. Der Text des Chaemwaset ist noch heute weitgehend erhalten. Er befindet sich in Aswan, also auf der östlichen Seite des Nils, an einer unterhalb eines öffentlichen Parks neben dem Old Cataract Hotel zum Fluss abfallenden Felsgruppe, geschrieben in eine flache Mulde. Der Text lautet:

(1) 36. Regierungsjahr
(2) drittes Sedfest
(3) des Herrn der beiden Länder Usermaatre-Setepenre, beschenkt mit Leben
(4) des Herrn der Kronen Ramses-Geliebt-von-Amun, wie Re, im
(5) 37. Regierungsjahre; der Sem-Priester und Königssohn Chaemwaset wurde beauftragt,
(6) das Sedfest
(7) im ganzen Lande anzukündigen.

(Quelle: S.J. Seidlmayer in MDAIK 57, 2001)

Aswan: Sedfest-Proklamation durch Chaemwaset


Im Zuge einer Nachbearbeitung dieses Textes hat Stephan Seidlmayer sich auch mit einer weiteren, allerdings nichtköniglichen Jubiläumsinschrift befasst. Es ist die Inschrift des Stallmeisters Nachtmonth aus der Zeit Ramses’ II. am Westufer der Insel Elephantine, bei deren Analyse sich eine überraschende Erkenntnis ergab. Es hat den Anschein, als hätte Nachtmonth hier sein ganz persönliches Sedfest aufgezeichnet:

(…)
(4) für den Stallmeister Nachtmonth vom großen Stall
(5) „Usermatre-Setepenre geliebt von Amun“ (in) der Residenz, den Boten des Königs in alle fremden Länder,
(6) der damit befasst war, seine (sc.: des Königs) Wundergaben
(7) allen Göttern Ober- und Unterägyptens vorzulegen (im Verlaufe von) 30 Jahren im 51. Regierungsjahr

(Quelle: S.J. Seidlmayer in MDAIK 57, 2001)

Nachtmonth macht in den Jahresschreibungen feine Unterschiede. Für den Zeitabschnitt der 30 Jahre, die für ihn privat und persönlich von Bedeutung sind, verwendet er die einfache Bezeichnung „Jahre“ (rnp.t), während die Regierungsjahre des Königs dem offiziellen Terminus (rnp.t-sp) entsprechen.

Bisher sind nur rudimentäre Parallelen zu dieser Textgattung bekannt. Aber – und hier könnte man fast nahtlos an die Schlussausführungen des ersten Kapitels dieses Artikels anschließen – vielleicht hat man bisher noch nicht ausgiebig genug danach geforscht?

Verwendete Literatur:
DAIK – Elephantine, offizielles Führungsheft (1998)
Feucht, E. - in Der Mensch des Alten Ägypten (1990)
Flinders Petrie, W.M. – A Season in Egypt (1887), digitalisierte Fassung der Uni Heidelberg
Hannig, R. – Großes Handwörterbuch Band I und II
Hornung, E./Staehelin, E. -  Studien zum Sedfest (1974)
Kitchen, K.A. – Ramesside Inscriptions (1975)
Lepsius, R. – Denkmaeler aus Aegypten und Aethiopien (1897), digitalisierte Fassung der Uni Halle
Seidlmayer, S. J. - in MDAIK 57 (2001)
Thesaurus Linguae Aegyptiae
von Pilgrim, C./Bruhn, K-Chr./Kelany, A. - in MDAIK 60 (2004)
Lexikon der Ägyptologie
Fotos: Gitta


Der Artikel ist erschienen in der Kemet, Ausgabe 03/2005 mit dem Thema "Elephantine, das Tor zu Afrika".

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Kommentare zu diesem Artikel
Cheops E-Mail21.08.2005 um 00:43:31
Gitta,
Es ist jetzt zu spät; ich
möchte noch etwas an die
Graffiti hinzufügen. Habe 1990
die Insel Sehêl besucht und
die bedeutendsten Graffiti
photografiert und zu Hause
bewirkt. Schluss!

Cheops E-Mail21.08.2005 um 18:43:07
Gitta,
Hier folgen noch einige Er-
gänzungen zu den graffiti auf
Sehêl:

Ich habe eine Veröffentlichung
von J.J.M.de Morgan benutzt,
Titel: "D'Assouan à Ombos."

Imenemipet:2 waager.
Zeilen vor Imenemipet:
hry k3.t m pr-Imn  m pr-Pth
hmw.w m hw.t-wr Imnmipt m3'
chrw. Sie können überstzen!

Kartusche Amenophis'II:
Die grosse Figur heisst "Pen-
pay-Imen" und ist Standarte-
träger.
(De Morgan Nr. 148).

Kartuschen Amenophis'III:
Titel der Anuket:"Nb.t chprw
m s.t nb.t (ganz links)
De Morgan Nr. 79.(es betrifft
der berühmte Vizier Ramose mit
seinem ganz schönen Grab in
Theben!

"Ein Vizekönig von Kusch."
Ueber den Vizekönig sehen wir
Ramses II in Verehrung vor
die Triade des Katarakts.Lit:
Habachi in Kusch 5 (1957)
Pl. VIII.

"So far,so good." Es gibt noch
mehr Information über Sehêl.
Wenn Sie das wünschen, sende
ein e-mail. Gruss.



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