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Jeweils letzter Beitrag der 10 aktuellsten Themen.
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| Datum: 10.04.2026 um 15:39:12 | | Thema von georg | Letzter Beitrag von georg |
Hi Sokar, Zitat:
Wäre schön, wenn man in der Zeichenliste die Hieroglyphen anklicken könnte, um die Beschreibung der Hierglyphe zu sehen. |
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Ist in Planung. Ich habe vor eine Seite zu erstellen, die die Hieroglyphen in groß anzeigt und weitere Informationen, wie die Transkription und den Gardiner Eintrag zu dem Zeichen anzeigt. Man soll auch zum benachbarten Zeichen wechseln können. Zitat:
Eine Suchfunktion in der Zeichenliste wäre auch schön, man gibt die Hieroglyphennummer ein und die Hieroglyphe wird markiert. |
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Das ist eine gute Idee! Danke Geplant ist auch die Liste in verschiedene Sektionen zu gliedern, zum Beispiel nach Einkonsonanten, Zweikonsonanten, Dreikonsonantenzeichen oder nach Gardiner Kategorie oder den Platz, den sie einnehmen (Hohe Vertikale Zeichen, kleine quadratische Zeichen...). gruß georg |
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| Datum: 06.04.2026 um 13:53:38 | | Thema von Thoth | Letzter Beitrag von Meritneith |
Übersetzungen sind ja immer sehr individuell. Manche sagen, nur eine strenge Übersetzung ist zulässig. Andere erlauben sich Freiheiten, um ihre persönliche Interpretation des Sinns des Texts herauszuarbeiten. Das ist natürlich bei einer historischen Sprache eine Gratwanderung. Ich vergleiche gerne verschiedene Übersetzungen von demselben Text. Ob ich mit der einen oder anderen, oder gar keiner, einverstanden bin, ist mir dabei nicht so wichtig. Niemand hat die Wahrheit. Wir können die alten Ägypter ja nicht mehr fragen.  LG |
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| Datum: 31.03.2026 um 18:30:04 | | Thema von Ruben | Letzter Beitrag von Ruben |
Vielen Dank für die richtungsweisende Antwort, ich denke mein Objekt besteht aus eben diesem Stein, der Bruch, der Farbschlag, die Körnung, es scheinen Fossilienreste vorhanden, die ich aber nicht identifizieren kann, der Stein schwitzt Salz aus. Einen Kunststoffanteil gibt es keinen, Mohshärte ist bei 4, also auch kein Gips, andere Giessmassen ohne Acryl oder Kunststoffanteil, wären auf jeden Fall weicher. Stelle ein Foto eines Verkleidungssteines der Gizehpyramide (Copyright BBC) und die Rückseite meines Steines zum ( groben ) Vergleich ein ( natürlich andere Größenverhältnisse ). Mit freundlichen Grüsse, Ruben ( Den unsäglichen Objekthalter habe ich irgendwann selbst gebaut um das Stück besser handeln und betrachten zu können...) |
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| Datum: 30.03.2026 um 22:39:41 | | Thema von maat02 | Letzter Beitrag von maat02 |
Hallo Meritneith, danke Dir für Deinen Beitrag. Ja, ich bin auch der Meinung das hier das Zeichen N17 genommen wurde. Das mit den Gärten finde ich eine schöne Idee  Lieben Gruß Carolin |
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| Datum: 18.03.2026 um 15:34:57 | | Thema von otto | Letzter Beitrag von edwcw |
Hallo otto, um tiefer in die Thematik einzusteigen, bedarf es der Recherche einschlägiger Literatur aus verschiedenen Einzelwissenschaften: Ägyptologie, Archäologie, Alte Geschichte, Biblische Hermeneutik, Exegese des Alten Testaments etc. Für deine Frage zur Josephsgeschichte könnte folgender Artikel eines Althistorikers und Papyrologen hilfreich sein: |
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| Datum: 16.03.2026 um 15:22:23 | | Thema von otto | Letzter Beitrag von Meritneith |
Hallo Otto, die Religionsreform des Echnaton war wahrscheinlich in erster Linie eine Sparmaßnahme. Die große Vielfalt der Tempel und Götter verschlang Unmengen an Ressourcen für den Erhalt der Tempel und die Aufrechterhaltung der Kulte im ganzen Land. Da die Götter und Göttinnen aber alle ohnehin als Manifestationen oder "Kinder" des Sonnengotts galten, war die Reform nur ein logischer Schritt, den bereits Amenhotep III eingeleitet hatte. Ein zweiter wichtiger Grund war die große politische Machtfülle, die die Amunpriester in Theben im Lauf der Zeit erworben hatten. Durch die Religionsreform wurden sie vollständig entmachtet. Daher trat nach Echnatons Tod und dem entstandenen Machtvakuum sehr schnell die „Gegenreformation“ ein. Aber auch die Bevölkerung wollte schnell wieder zu den vertrauten Götternamen, Amuletten und tröstlichen Jenseitsvorstellungen zurückkehren. Literatur: J. Assmann (1972), Die „Häresie“ des Echnaton: Aspekte der Amarna-Religion, in Saeculum 23, pp. 109–126. E. Hornung (1973), Der Eine und die Vielen: Ägyptische Gottesvorstellungen (Darmstadt). E. Otto (1955), Monotheistische Tendenzen in der ägyptischen Religion, in DWO 2, pp. 99–110. W. Wolf (1924), Vorläufer der Reformation Echnatons, in ZÄS 59, pp. 109–119. C. Hanus, Die Zeit vor und nach Amarna – Anfänge und Auswirkungen des Aton-Glaubens, in F. Seyfried (ed), Im Licht von Amarna: 100 Jahre Fund der Nofretete (Berlin, Petersberg), pp. 32–41. R. T. Ridley (2019), Akhenaten: A Historian's View (The AUC History of Ancient Egypt, Vol. 1; Cairo, New York). Liebe Grüße |
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| Datum: 06.03.2026 um 14:10:47 | | Thema von Thorsteen | Letzter Beitrag von Michael Tilgner |
Hallo, Torsten, es gibt noch einen Artikel, der kürzlich erschienen ist - aber nicht auf Deutsch: Dinara Hereikhanova, Not only for a King: nms-headdresses on the Objects of the Twelfth to Eighteenth Dynasties, in: Miniaci, Grajetzki (Hrsg.), The World of Middle Kingdom Egypt, Band III (Middle Kingdom Studies, Band 12), London, 2022, S. 173-185 Vielleicht hilft Dir die Bibliographie dieses Artikels weiter. Viele Grüße, Michael Tilgner |
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| Datum: 05.03.2026 um 06:07:13 | | Thema von Lolli2u | Letzter Beitrag von Lolli2u |
Hier noch zwei weitere schöne Aufnahmen aus dem Grabungskontext der Felsenkammer im südwestlichen Teil des Innenhofes des Grabes des Seneb in Qurna. Sarkophage und Papyri aus der Dritten Zwischenzeit, ca. 1070-712 v. Chr. (21. bis 25. Dynastie). LG |
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| Datum: 08.02.2026 um 17:24:49 | | Thema von otto | Letzter Beitrag von Michael Tilgner |
Hallo, Otto, in der ägyptischen Religion gab es nicht nur einen Gott, sondern viele. Sehr geläufig, seit frühester Zeit, wurde der Pharao als sA Ra "Sohn des Re" bezeichnet. In der fünfteiligen Königstitulatur war es die Bezeichnung des Eigennamens. Er konnte aber auch "Sohn des Amun" genannt werden. Auch andere Götter kamen in Frage. Ob es die abstrakte Form sA nTr "Sohn Gottes" gegeben hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Viele Grüße, Michael Tilgner |
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| Datum: 29.01.2026 um 13:06:25 | | Thema von Michael Tilgner | Letzter Beitrag von Paul |
Die 4 Zeichen über der alten Tür Die sichtbare Symbolik „ve = Φ“ v e links: wirkt wie Vollzug + Erkenntnis oder Verstehen im Entstehen → kein abgeschlossenes Wort, sondern Bewegung Das e im Kreis mit Querstrich: erinnert an – Grenze – Horizont – geteiltes Ganzes → Verstehen im Rahmen einer Trennung = als Gleichsetzung, nicht als Ursache Φ (Phi) rechts: – Ganzheit – Harmonie – Proportion – Selbstähnlichkeit – lebendige Ordnung Wichtig: Φ ist keine Zahl, sondern ein Verhältnis, das sich selbst trägt. |
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