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  Ägyptologie Forum
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   Tacitus (3)
  Autor/in  Thema: Tacitus
manetho  maennlich
Member



Tacitus 
« Datum: 18.11.2001 um 16:51:44 »   

Im 2. Band seiner Annalen berichtet Tacitus von einer Ägyptenreise, die Germanicus Caesar, Neffe und Adoptivsohn des römischen Kaisers Tiberius, im Jahre 19 n.Chr. unternahm. Geführt von einem alten Priester, der noch die Hieroglyphenschrift beherrschte, erreichte Germanicus "Elephantine und Syene, die alte Grenzfestung des Römischen Reiches, das sich jetzt bis zum Roten Meer erstreckt." (Tacitus, II, 61,2)
Dann reiste er nilaufwärts und besichtigte Theben mit seinen berühmten Tempeln.

nach Siliotti
Hat dazu jemand was?
« Letzte Änderung: 19.11.2001 um 10:26:40 von chufu »
Benedikt  
Gast

  
Re: Tacitus 
« Antwort #1, Datum: 18.11.2001 um 18:46:49 »     

Hi Jörg

Versuchs mal hier. Texte von Tacitus in deutsch und latein. Vorsicht! Reklameangriff! Mit meinem 4/86 ist es total mühsehlig mich durch die Hompage zu arbeiten.

Grüße Benne

http://elmars.hypermart.net/inhalt.htm
manetho  maennlich
Member - Themenstarter



Re: Tacitus 
« Antwort #2, Datum: 18.11.2001 um 18:55:16 »   

ein stückchen ist drin:

Der Auszug aus Ägypten

Die meisten Schriftsteller stimmen darin überein, dass, als überall in Ägypten eine den Körper entstellende Seuche entstanden sei, der Pharao Bokchoris das Orakel des Ammon mit der Bitte um Hilfe befragt habe und ihn (von diesem) der Befehl gegeben worden sei, sein Reich zu reinigen und dieses Geschlecht (von Menschen), weil es den Göttern verhasst sei, in andere Länder wegzuschaffen. So sei das Volk zusammengesucht und gesammelt und (danach) in der Wüste seinem Schicksal überlassen worden. Als nun die Übrigen stumpfsinnig unter Tränen dagesessen seien, habe sei Moses, einer der Vertriebenen, aufgefordert, keine Hilfe von den Göttern oder den Menschen zu erwarten, da sie von beiden verlassen seien, sondern auf sich selbst zu vertrauen; sie stünden (ja) unter himmlischer Führung, durch deren besondere Hilfe sie das gegenwärtige Elend überwinden würden. Sie pflichteten (ihm) bei und begannen, völlig ohne Erfahrung [wörtl. unkundig aller Dinge], einen Marsch auf gut Glück. Aber nichts behinderte sie so/gleich (mehr) als der Mangel an Wasser, und schon lagen sie dem Tode nahe überall am Boden [wörtl. auf allen Feldern], als eine Herde von Wildeseln von ihrem Weideplatz auf eine im Schatten von Bäumen liegende Felsenschlucht hinüberwechselte. Moses folgte ihnen, zog aus dem grasreichen Boden seine Schlüsse und eröffnete reiche Wasseradern. Das war (für sie) Erleichterung und sie legten ohne Unterbrechung einen Marsch von sechs Tagen zurück und besetzten nach Vertreibung der Bewohner ein Land, in dem (dann) eine Stadt und ein Tempel geweiht wurden.
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