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23.10.2019 um 09:33:41


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Das Kalabscha Tor - (Seite 5 von 17)
Rücksprung – innen – links

Hier bezeichnet sich Augustus als "Kaisaros, der Gott, Sohn des Gottes".
Als "Sohn des Gottes" bezeichnete er sich bereits in Rom. Die Erhebung in den Stand eines Gottes, durch die Bezeichnung "der Gott" scheint von ihm hier, fern der Heimat, ein Testlauf zu sein. Kann er es sich erlauben, sich soweit zu erheben?

Zur Darstellung: der Pharao bringt Isis wiederum das Symbol eines Ackerlandes dar. Die Inschriften verraten uns, das es sich hierbei um die Isis von Philae handelt, der durch diese Handlung das 12-Meilen-Land Unternubien übergeben wird. Damit wird der steuerliche Ertrag dieses Landes ihrem Tempel in Philae übertragen.

Auffällig ist die Lücke hinter dem König. Die Inschriften erzählen von der Gattin des Königs, "seine Schwester und Gattin" Erich Winter nimmt das als Hinweis auf eine recht frühe Datierung innerhalb der Regierungszeit des Augustus. Die hinter dem König stehende Gattin, und die Bezeichnung als "seine Schwester und Gattin" ist eine ptol. Tradition, die zum Zeitpunkt der Reliefierung des Tores wohl noch nicht aus den Köpfen der Handwerker und Priester verschwunden war.
Das Tor wurde zudem noch zu Lebzeiten Augustus abgetragen und im nachfolgenden Tempelbau verbaut. Dessen Ausschmückung ebenfalls unter Augustus erfolgte.



© Foto und Text by
naunakhte


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