Ägyptologie-Blatt

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Grabung in Kom Ombo
ÖAI erklärt nach Auaris / Tell el-Daba das Stadtgebiet von Nubet / Kom Ombo zu neuem Schwerpunkt.
Von Lutz am 20.03.2018 um 16:20:02 

Dr. Irene Forstner-Müller, Leiterin der Zweigstelle Kairo des Österreichischen Archäologischen Institutes, berichtet in einem Gespräch mit dem " Kurier " (Susanne Mauthner-Weber, 19.03.2018) über ein neues Projekt der " AG Siedlungsarchäologie und Urbanistik " : die Erforschung des antiken Stadtgebietes von Nubet, dem heutigen Kom Ombo.

Die Doppel-Tempelanlage aus Ptolemäischer Zeit ist seit den Anfängen der Ägyptologie Gegenstand der Forschung. Nie wirklich untersucht wurden die (noch) freien 6 Hektar Land drum herum (Kemp / Jones, Archäologischer Survey, 1979 *).

Erste Ergebnisse einer Not-Grabung in 2017 sind vielversprechend : ein Friedhof aus der Ersten Zwischenzeit ("wo die Toten regelrecht hineingeschaufelt worden waren"), Nubische Keramik, ein Rollsiegelabdruck des Königs Sahure aus der 5. Dynastie und Siedlungsreste aus dem Alten Reich.


* =  Barry J. Kemp : Kom Ombo - Evidence for an Early Town. - In: Mélanges Gamal Eddin Mokhtar 2. - Le Caire : Institut Français d'Archéologie Orientale, 1985. - S. 39 - 59 :
Zitat:
Report of a brief archaeological survey of Kom Ombo made in 1979. In the late 19th and early 20th centuries large parts of the ancient mound were cleared away, leaving exposures of very early strata. These are still visible as fragments of walls and patches of soil burnt orange from a great conflagration. They belong to a walled town which flourished in the O.K. and F.I.P. A selection of pottery drawings and a diagram of brick sizes provide the main dating evidence. The Ptolemaic temple is built in a hollow cut into the flanks of the ancient town mound.

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