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   Alltagsleben der Ägypter (219)
   kajal (4)
  Autor/in  Thema: kajal
sarah.b  
Gast

  
kajal 
« Datum: 19.04.2004 um 20:59:42 »     


Hallo,
ich muß in der Schule ( 9. Klasse ) ein Referat über den Kajal schreiben, das habe ich ja hinbekommen aber ich muß den Kajalstift auch herstellen und ich finde nirgendo ein Rezept dafür. Ich weiß nicht wie ich ihn herstellen soll,ich weiß zwar das er aus Mineralien vermischt mit Wasser, Harz oder Ölen besteht aber ich weiß nicht in welchen Mengen. Kann mir einer dabei helfen??
Danke

Sarah
manetho  maennlich
Member

  

Re: kajal 
« Antwort #1, Datum: 19.04.2004 um 21:53:34 »   

ich vermute mal, dass Du Kohol meinst.

Es wird mitunter auch Kohl genannt und ist eine Pulvermischung aus Antimon, Bleiglanz (Blei-Schwefel-Verbindung) oder Ruß mit Fetten als Bindemittel und anderen Bestandteilen.

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen, auch nicht über die Mischungsvehältnisse.

Ich würde aber davon eigentlich die Finger lassen - Antomon und Bleiglanz sind mir da nicht so geheuer.
Sicher kann man aber etwas als Ersatz verwenden - vielleicht weiss iufaa da mehr.
> Antwort auf Beitrag vom: 19.04.2004 um 20:59:42  Gehe zu Beitrag
chufu  weiblich
Moderatorin

  

Re: kajal 
« Antwort #2, Datum: 19.04.2004 um 23:36:29 »   

Hallo sarah,


Zitat:
...aber ich muß den Kajalstift auch herstellen...

Komische Dinge werden im heutigen Lehrplan verlangt!  
Diese Aufgabe scheint mir so gut wie unmöglich.

Ein Rezept dafür ist mir leider auch nicht bekannt, habe mal ein wenig gegoogelt und vielleicht helfen dir diese Links etwas weiter:
Mediothek des Arbeitsbereiches "Kosmetik"
KAJAL - der Lippenstift fürs Auge

Viele Grüße, chufu.
> Antwort auf Beitrag vom: 19.04.2004 um 21:53:34  Gehe zu Beitrag
Mubarek  
Gast

  
Re: kajal 
« Antwort #3, Datum: 02.05.2004 um 00:09:34 »     

Für Augenschminke wurde Honig verwendet (der übrigens eine gute antibakterielle Wirkung hat), welchem zur Farbgebung unterschiedliche Mineralien beigemischt wurden:
Bleiglanz für schwarz,
Malachit für grün,
Lapislazuli für blau,
roter Ocker für rot.
Als magische Beigabe wurden gerne Räucherharze (Weihrauch, Myrrhe, Terebinthenharz) untergemischt; gelegentlich auch Pelikan- oder Eidechsenkot, manchmal auch Schildkrötengalle.
Eine ausführliche Darlegung diverser Rezepturen findet sich im Papyrus Ebers.
« Letzte Änderung: 02.05.2004 um 00:11:37 von Mubarek »
> Antwort auf Beitrag vom: 19.04.2004 um 20:59:42  Gehe zu Beitrag
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