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   Architektur & Kunst (459)
   Nachtrag zur Knickpyramide (41)
  Autor/in  Thema: Nachtrag zur Knickpyramide
Hemiun  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #15, Datum: 28.04.2002 um 15:26:51 »     

Hallo Heike,
Du hast das sicher schon verstanden wie ich das mit der Umrechnung von Metern in Ellen meine, nur hast Du den entscheidenden Satz unterschlagen, das man wenn man Umrechnet bei einer Umrechnungseinheit bleiben muß. Da kannst Du mir sicher keine Unwissenschaftlichkeit vorwerfen.
Deine Ausführungen zeigen mir eindeutig weiter, das Du dich mit der Geometrie des Würfels noch nie befasst hast, sonst würdest Du die Bedeutung des Faktors Wurzel 3, ebenso den Faktor Wurzel 2 für das Quadrat kennen. Die alten Ägypter kannten eine fraktale Geometrie des Quadrates und des Würfels und haben sie auch angewandt.

Ich kenne sehr wohl die Relegion der alten Ägypter, ich weiß nur nicht was das mit der Geometrie der Pyramiden zutun haben muß. Kennst Du denn die Göttin Sefchettabwi, sie spielt bei der Vermessung von Bauwerken eine Rolle, denn Ihre Priesterinnen waren daran beteiligt.

Viele Grüße
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 11:43:32  Gehe zu Beitrag
Heike  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #16, Datum: 28.04.2002 um 16:38:11 »     

Hallochen Hemiun!

Jaja, die Geometrie - ich habe auch nicht bezweifelt, dass deine Rechnung in sich stimmig ist mein Lieber - nur das du keinen nachvollziehbaren Beleg dafür gibst (und dies auch nirgendwo auf deiner Seite begründest) warum du die eine Zahl mit einer anderen vergleichst die überhaupt keinen direkten Bezugspunkt zu der Vergleichsgrösse bildet.
An einer Stelle fällt dir das sogar selber auf: Du zeigst einmal für den einen Böschungswinkel dass er eine Parallelbezug zu einer anderen Grösse bei dir haben könnte. Toll, super. Im nächsten Schritt vollziehst du die selben Schritte für den anderen Böschungswinkel und stellst fest: (achtung: Kein wörtliches Zitat) In diesem Falle scheint es nicht zu zu treffen.
Aber anstelle nun den nä. logischen Schritt vorzunehmen, dass wenn es mal zutrifft und mal eben nicht da etwas nicht stimmen kann mit deiner Annahme, deine These also falszifiziert ist und damit in sich zusammenfällt, gehst du einfach zur Tagesordnung über, nach dem Motto: 'An dieser Stelle triffst nicht zu, was solls, vergessen wir diese Stelle und machen trotzdem weiter wie gehabt.".

Übrigens: Noch immer hast du nicht gesagt wo der Nutzen gelegen haben soll, wenn es denn so gewesen sein soll und du recht haben soltest mit deiner Theorie. Wie bringst du das mit denm religiösen Verständnis der damaligen Zeit in Zusammenhang?

MfG
Heike  
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 15:26:51  Gehe zu Beitrag
Gitta  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #17, Datum: 28.04.2002 um 17:38:07 »     


Zitat:
Ich kenne sehr wohl die Relegion der alten Ägypter, ich weiß nur nicht was das mit der Geometrie der Pyramiden zutun haben muß. Kennst Du denn die Göttin Sefchettabwi, sie spielt bei der Vermessung von Bauwerken eine Rolle, denn Ihre Priesterinnen waren daran beteiligt.


= Seschat: legte bei der Gründung heiliger Gebäude den Grundriß fest, indem ihre Priester ihn mit den Meßstrick absteckt (Bonnet). Ob man das nun als Beleg für hochkomplizierte Berechnungen ansehen kann....

Heike hat Recht. Es gibt überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass die Knickpyramide mit Knick geplant war. Die ägyptische Ikonografie kennt keine Knickpyramiden. Das Determinativ für Pyramide ist eine echte Pyramide mit glatter Böschung (auch im Namen der Knickpyramide, eigentlich Südpyramide, des Snofru). Bis zu den Grabmalereien im NR - siehe diverse Darstellungen des Mundöffnungsrituals vor dem Grab des Verstorbenen in Form einer Pyramide - hat sie immer glatte Böschungen. Warum sollte Snofru eine andere Form wählen, die noch dazu von der Schreibweise des Wortes "Pyramide" abweicht? Revolution? Nicht nachzuvollziehen!

Ich glaube, Deine hochkomplizierte Mathematik (die ich nebenbei gesagt allerdings auch nicht verstehe) ist reiner Selbstzweck.

Gitta

« Letzte Änderung: 28.04.2002 um 17:39:35 von Gitta »
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 16:38:11  Gehe zu Beitrag
Hemiun  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #18, Datum: 28.04.2002 um 18:11:42 »     

Hallo Heike,
Welchen Böschungswinkel in welchem Zusammenhang meinst Du denn?
Welchen Nutzen hatte die Geometrie für die alten Ägypter. In erster Linie einen ganz praktischen. Ohne Geometriekenntnisse ist eine Landvermessung nicht möglich und die alten Ägypter mußten nach jeder Nilschwemme ihr Land neu einmessen. Ich denke aufgrund dieser Notwendigkeiten haben sie sich schon sehr früh mit Geometrie befasst und diese systematisch erarbeitet. Weiter meine ich,das die gleichen Landvermesser auch die Bauwerke einmessen mußten und die Planung lag sicher auch bei Leuten die sehr viel von Geometrie wußten. Vielleicht hast Du schon einmal von dem Lotusbrunnenrätselgehört. Bei Ausgarabungen 1912 im Delta wurde ein Tempel freigelegt und an einer Wand wurde diese Aufgabe gefunden. Es war eine Prüfungsaufgabe für angehende Priester des Ra. Die Aufgabe hat es in sich, sie ist geometrisch lösbar mit der von mir entdeckten Geometrie, sonst kann man sie nur mit hilfe der Stahlensätze, der Formel des Pythagoras und einer komplexen Algebraischenformel lösen. Wer also Priester des Re werden wollte,mußte demnach in der Lage sein solche Aufgaben zu lösen. Da sieht man doch einen Bezug der Geometrie zur Landvermessung und der Re- Priesterschaft. Ich denke auch und besonders in Heliopolis wurde diese Geometrie erforscht und gepflegt. Nimm den Bauleiter der Cheops- Pyramide Hem- Junu, in seinem Namen kommt zum ausdruck das Heliopolis etwas mit dem Bau und der Geometrie zutun hatte. An der Trial- Passage östlich der Cheops- Pyramide, die ja eine Modellpassage war, kann man diese Geometrie ganz deutlich ablesen. Selbst in der Bildendenkunst der alten Ägypter wurde nichts ohne geometrische Konstruktionen geschaffen. Weiter denke ich,das die Geometrie für die alten Ägypter ein Teilbereich der Maat, also der göttlichen Ortnung war. Ich meine ich habe hier schon genug Berührungspunkte genannt um zu zeigen,das Geometrie aus dem Alltag der Ägypter nicht wegzudenken ist. Warum sollten sie gerade die Pyramiden, die ja eine rein geometrische Formgebung haben, ohne geometrische Konstruktionen gebaut haben?

Was diese Geometrie anbelangt so ist es nicht ganz so einfach sich da hineinzuarbeiten, denn sie geht über unser Schulwissen hinaus, da sie sich mit anderen Konstruktionen befasst. Siehe dazu die Formel des Pythagoras und dann die Verknüpfung zweier Quadrate. Was man heute auf den Schulen lehrt,ist eine rechtwinkelige Dreieckskonstruktion,die Formel des Pythagoras wird da zwar erklärt, und auch bewiesen, aber wer weiß schon, das es nur eine Teilkonstruktion der Verknüpfung zweier Quadrate ist, die dann auch die 1. Binomische Formel mit einschließt, und das man einige Sonderfälle
systematisch entwickeln kann und muß,um zu einem vollständigerem Verständnis dieser Formel zu gelangen.

Viele Grüße
Hemiun
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 16:38:11  Gehe zu Beitrag
Hemiun  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #19, Datum: 28.04.2002 um 18:32:31 »     

Hallo Gitta,
Ich denke, das man auf Grund der Hiroglyphe für Pyramide nicht auf die Bauweise aller Pyramiden schließen kann und sollte. Wie kommt es denn, das ich durch meine Rekonstruktion der geometrischen Planung dieser Knickpyramide geometrisch aus der Umfriedung die gesamte Pyramide konstruieren kann, selbst die Knickhöhe läßt sich so exakt bestimmen. Auch die Länge des Basisquadrates unten am Pyramidenstumpf, wie auch die Länge der Qaudratfläche auf der Knickhöhe. Selbst die beiden Böschungswinkel ergeben sich durch diese Konstruktion. Sollten die Pyramidenbauer diese Konstruktion erst im Nachhinein so ins Bauwerk gebracht haben? Die im Kern des Pyramidenstumpfes belegte 60° Pyramide gehört ebenso zu dieser Konstruktion.
Schau Dir doch einmal die Konstruktionstafeln, wo ich die einzelnen Konstruktionen schrittweise ausgeführt und beschrieben habe genau an. Falls Du das Eine oder Andere nicht verstehst, bin ich gerne bereit hier dazu Stellung zunehmen.
Desweiteren und das habe ich schon genannt, ist der Schnitt durch das unetere Kammersystem dieser Pyramide ein weiter Beleg dafür, das der knick geplant war und nicht erst nachträglich aus statischen Gründen gebaut wurde.
Schau Dir dazu diesen Schnitt einmal genau an. Dazu gehört auch das merkwürdig anmutende Fenster aus dem Kammin in die Kammer, sowie die Treppe mit ihrer heute nicht mehr vorhandenen Vortsetzung bis zu der Stelle, wo der Gang ins obere Kammersystem abgeht. Von diesem Gang nimmt man ja an das er nachträglich gegraben wurde. Die Treppe endete also einmal blind im Kraggewölbe. Dies hatte einen geometrischen Grund. Also es gibt da wohl doch so Einiges zu bedenken.
Viele Grüße
Hemiun
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 18:11:42  Gehe zu Beitrag
Sinuhe  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #20, Datum: 28.04.2002 um 20:35:23 »     

Hallo Freunde der Mathematik,

Hemiun, das haben wir doch schon alles mal durch. Winkelberechnung zu so früher Zeit? undenkbar. Das einzigste was bekannt war,war der RÜCKSPRUNG. Mit dieser Methode konnte man die Überwindung einer Höhe berechnen. Ich nehme an, Du weisst wie das geht.Warum also, sollte der Knick geplant sein?
Bist Du Dir sicher, dass die Elle immer das selbe Mass hatte? Könnte ja sein, nur Vermutung, neuer Pharao, neue Gestetze und eventuell auch eine neue Elle? Könnte sein oder? Es gibt aus dieser Zeit null Beweise die den Grund dieser Knickpyramide belegen können ( Warum sie so aussieht). Ich habe mich sehr viel mit der antiken Mathematik beschäftigt.

Das soll es erstmal wieder gewesen sein.

Einen lieben Gruss von Sinuhe
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 18:32:31  Gehe zu Beitrag
Heike  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #21, Datum: 28.04.2002 um 21:53:14 »     

Hallo Hemiun!

Du fragst welche Böschungswinkel ich meine wo du selber Fehler erkennst - Sag' mal, kennste deine eigne Seite nicht?
Ich helf mal. Du schreibst auf deiner Seite:

1.Seitenhöhe der 60Grad Pyramide
dann folgt die Berechnung dazu und dein Kommentar: "Ist das nicht ein gelungenes Verhältnis? Ein besseres könnte ich mit überhaupt nicht denken.!
Nun folgt bei dir:
2. Die Seitenhöhe der 63 Grad 26' 05''8 Pyramide
es folgt wieder deine berechnung und dann der Kommentar:
"Hier hat das Verhältnis keinen direkten Bezug zum Böschungswinkel der gedachten Pyramide."

KEINE ERKLÄRUNG wie du das Ergebnis nun in dein konstrukt verwendest, welche Folgen es für die Überlegegung hat (Empfehlung: TONNE KLOPPEN), statdessen tust du als gebe es dieses Resultat als widerspruch nicht und schreibst anschliessend gleich weiter:
"Ich will mich jetzt um die Proportionen der einzelnen Kammern kümmern ..."

Das war es - keinerlei Begründungen, keine Verifizierung oder Wertungen des vorherigen Ergebnisses - nischt.

Heike
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 20:35:23  Gehe zu Beitrag
Hemiun  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #22, Datum: 29.04.2002 um 15:34:30 »     

Hallo Sinuhe, hallo Heike,

@ Heike: Danke für den Hinweis, habe die Stelle gefunden.
Die Brerechnung bezieht sich auf die Seitenhöhen der 60° Pyramiden einmal im Kern des Pyramidenstumpfes und der Pyramide die man ins untere Kammersystem konstruieren kann. Die beiden Seitenhöhen haben dabei ein Verhältniss von 1 : 8,660254. Was ich daran bemerkenswert fand ist die Zahlenfolge 8,660254, denn Sinus 60° = 0,8660254, mehr nicht.
Das Verhältnis der Seitenhöhen der 63,434949° Pyramide im Pyramidenstumpf und der konstruierbaren im unterem Kammersystem hat ein Verhältniss von 1 : 8,6302089
Sinus 63,434949° = 0,8944272. Und da stimmt halt die Zahlenfolge nicht mehr so schön. Das Ganze hätte ich nicht unbeding anführen müssen, da es mit der eigentlichen Konstruktion in der Kammer und im Stumpf nur am Rande zutun hat. Mir fiel nur die gelungene Proportionierung auf.
Ich habe das nicht weiter erläutert, weil es eben eine Nebensächlichkeit ist. Die Eigentliche Sachlage wird davon nicht berührt. Der Knickbereich, das heißt die Höhe auf dem der Knick beginnt wird durch die Konstruktion der 63,434949° Pyramide im Pyramidenstumpf festgelegt. Es entsteht eine Ebene an der Stelle wo die Raumdiagonalen des Ausgangswürfels ( Kantenlänge der Einfriedung) diese Pyramide durchdringt. Diese Ebene liegt in der Konstruktion auf einer Höhe von 49,42364 m, die gemessene Höhe beträgt 49,07 m. Wir haben also eine Abweichung von 0,35364 m, das heißt die tatsächliche Ebene liegt 35,364 cm tiefer. Ich denke das kann durch die Senkung der Pyramide entstanden sein.
Das untere Kammersystem bildet nun genau diese Konstruktion nach, das kann man am Schnitt sehr genau erkennen.
Man braucht also nicht alles in die Tonne kloppen, ich gebe allerdings zu, dass ich hier vielleicht etwas überschwenglich und unglücklich formuliert habe, ich hoffe Du entschuldigst das.

@ Sinuhe
Was ist der Rücksprung zur Höhe anderes als der Tangens des Böschungswinkels?
Die Pyramidenbauer kannten also für bestimmte Fälle ein bestimmtes Verhältnis von halber Basislänge zur Höhe einer Pyramide und haben dadurch einen ganz bestimmten Böschungswinkel festgelegt. In meiner Geometrie der Pyramiden, gibt es ebenfalls ein solches Verhältnis, das in allen Fällen geometrisch bestimmbar ist. Es ist  das Verhältnis der beiden Würfelbasislängen zueinander des Verknüpfungsfalles dieser Pyramide. Aus diesem Fall lässen sich alle Daten der Pyramide bestimmen. Das wir heute die Winkel in Grad, Minuten u. Sekunden benennen kannten die alten Ägypter zwar nicht, aber das Verhältnis des Tangens kannten sie in bestimmten Fällen. Das Verhältnis von Höhe zum Rücksprung ist ja nichts anderes. Wir können heute die Böschungswinkel nachmessen, wenn noch Verschalungsblöcke vorhanden sind und daraus auf den Tangens, das Verhältnis des Verknüpfungsfalles, oder wie die Ägyptologen es nennen den Rücksprung schließen. Nichts anderes behaupte ich in meiner Arbeit. Ich habe nur herausgefunden, dass die Böschungswinkel der meisten Pyramiden mit ganz spezifischen Verknüpfungsfällen zweier Würfel korrelieren.
Bei der Cheops- Pyramide ist das 1 : 1,26749491
Tangens 1,26749491 = 51° 44`16,9``
Bei der Chephren- Pyramide ist es 1: 1,333333
Tangens 1,33333 = 53° 07`48´´
Ich hoffe ich habe Deine Frage nun beantwortet.
Viele Grüße
> Antwort auf Beitrag vom: 28.04.2002 um 21:53:14  Gehe zu Beitrag
Heike  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #23, Datum: 29.04.2002 um 17:30:50 »     

Hallochen Hemiun!

Aufgefallen müsste dir sein, dass deine web-site im Forum nicht gerade auf sehr viel Zustimmung trifft. Offenbar ist sie auf jeden Fall schwer verständlich (selbst für Leute die sowohl gute Kenntnisse in der Ägyptologie und auch in mathe haben). Ich persönlich finde sie zudem noch als extrem unübersichtlich von der Gestaltungsweise und daher kaum nachvollziehbar.

Wie du selbst schreibst, wäre zB die von mir kritisierten Passagen völlig überflüssig und du sagst du hast sie nur reingenommen, weil du das Zahlenverhältnis toll fandest. Okay. Nur vergißt du dabei den User der sich ja mit deiner Seite und deiner Theorie beschäftigen soll. Wie soll er reines Beiwerk vom wesentlichen Angaben trennen? Dazu müsste er deine Gedankengänge haben - sowas kannst du aber nicht einfach voraussetzen. Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, so wie du es machst, 6 oder 7 Nachkommastellen anzugeben. Das sieht zwar sehr genau aus, ist aber irreal, denn es ist nicht plausibel, dass die Ägypter bis zu 7 Nachkommastellen bei der Elle für Berechnungen verwendeten (sie benutzten eigentlich überhaupt keine Nachkommastellen sondern schrieben normale Brüche). DAHER MEINE UNBEDINGTE EMPFEHLUNG: Du solltest deine Seite auf jeden Fall noch mal dahingehend überarbeiten. Wahrscheinlich wird sie dann auch verständlicher und nachvollziehbarer. Dann können wir ja auch nochmal in diesem Forum darauf zurück kommen.

Empfehlenswert wäre m. E. auch, dass du bei deiner Vorgehensweise NUR die Methoden und Rechenoperationen anwendest, die für das alte Ägypten auch belegt sind. Das würde dann nämlich auf jeden Fall dazu führen, dass man erkennt, ob es den alten Ägyptern überhaupt möglich war sowas wie den Knick in der Planungs-/Entwurf-Phase schon in die Pläne einzuarbeiten. Das Seked erwänhte Semi ja schon. Viele Angaben über die mathematischen Kenntnisse und die "Formeln" findest du in der "Kemet 4/2000: Wissenschaft im Alten Ägypten" - Du bekommst sie als Einzelheft unter http://www.kemet.de - falls nicht mehr verfügbar, melde dich einfach bei mir, ich kopiere es dir dann gern.

Ich denke das dies doch ein versöhnliches Angebot meinerseits bezüglich meiner Kritikpunkte an deiner Seite ist.

Viele liebe Grüße
Heike
> Antwort auf Beitrag vom: 29.04.2002 um 15:34:30  Gehe zu Beitrag
Benedikt  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #24, Datum: 29.04.2002 um 18:25:02 »     

Hi

Hier ein Abschnitt aus Verner‘s, „Die Pyramiden“:

„Der Vollständigkeit halber muß hinzugefügt werden, daß die ungewöhnliche Form der Pyramide nach Meinung einiger Forscher nicht das Ergebnis von Experimenten und statischen Risiken ist, sondern die ursprüngliche bauliche Absicht widerspiegle, die religiös oder politische motiviert gewesen sei. Gemäß einer Hypothese hätten die zwei Böschungen der Pyramide die Einheit von Ober- und Unterägypten symbolisiert, anderen zufolge sollten die neun Wände inklusive der Grundfläche der heliopoltanische Neunheit symbolisieren.“ (S. 203)

Es gibt also schon Überlegungen in die Richtung ob es sich bei der Knickpyramide um eine bauliche Gesamtkomposition handelt, die schon zu Beginn geplant war. Leider ist von Verner niemand namentlich erwähnt der diese These vertritt.

Hi Hemium

Deine Theorie ist völlig unverständlich! Um was geht’s denn eigentlich? Was ist die Botschaft?

Grüße Benne
> Antwort auf Beitrag vom: 29.04.2002 um 17:30:50  Gehe zu Beitrag
Benedikt  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #25, Datum: 29.04.2002 um 19:57:10 »     

Hi Hemium

Habe gerade das Vorwort zu deiner Hompage gelesen.

„Der Zusammenhang der Gesamtanlage mit anderen Bauten, wie dem Tempel Salomos, oder der Bundeslade, erscheinen auf den ersten Blick seltsam, sind aber nicht von der Hand zu weisen und sollten uns deshalb doch zu denken geben. Hier möchte ich ganz besonders den Tempel erwähnen, da die geometrische Verwandtschaft mit der großen Pyramide am deutlichsten zutage tritt.“

Sorry Hemium, aber das ist mein Bestseller! Da muß ich leider drauf bestehen.

„[..] ja ich musste sogar schon miterleben, wie ein Freund, der großes Interesse an der großen Pyramide in Gisa zeigte, bei den geometrischen Ausführungen zu dieser Pyramide, plötzlich eingeschlafen ist.“

Sympathischer Freund. Meine schauen immer auf die Uhr wenn ich von den Geheimnissen der Vergangenheit erzähle.

„Sorry Benne, mein Bus fährt gleich.“
„Ich habe gedacht du bist mit dem Auto da? Und außerdem habe ich dir noch nicht die Geschichte von den Brutkästen der Käferzivilisation auf Atlantis zu Ende erzählt.“
„Ähm, Benne! Ruf mich doch einfach an. Oder noch besser! Ich rufe dich an.“

Schnief!

OK! Scherz beiseite. Die Motivation für die Pyramdienanlagen sind nach meiner Einschätzung schlicht und ergreifend Größenwahn. So erkläre ich mir die Teile. Das sind keine steinernen „Festplatten“.  

Grüße Benne
> Antwort auf Beitrag vom: 29.04.2002 um 19:05:51  Gehe zu Beitrag
Sinuhe  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #26, Datum: 29.04.2002 um 20:01:05 »     

Hallo Hemiun,

Ich weiss langsam nicht mehr, ob Du nicht begreifen kannst oder nicht willst. Was unterstellst Du noch alles de alten Ägyptern? Ich wollte mich auf so eine Diskussion zwar nicht mehr einlassen, aber Du musst auch mal Meinungen anderer in kauf nehmen. Erkläre mir mal, wie wurde vor 4500 Jahren ein Winkel gemessen.

Antworte bitte

Sinuhe
> Antwort auf Beitrag vom: 29.04.2002 um 19:05:51  Gehe zu Beitrag
Ra  maennlich
Member

  

Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #27, Datum: 29.04.2002 um 20:15:05 »   

Die Antwort würde mich auch brennend interessieren. John A. R. Legon hat sich mit der Geometrie zur Pyramidenzeit beschäftigt. Ich glaube er äußerte sich auch mal zum Thema des vielleicht geplanten Knickes. Aber leider nur in Englisch.
> Antwort auf Beitrag vom: 29.04.2002 um 20:01:05  Gehe zu Beitrag
Hemiun  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #28, Datum: 30.04.2002 um 12:34:26 »     

Hallo zusammen,
Vielen Dank für Eure unverblümte Kritik.
@ Heike, Du hast schon recht, ich habe vielleicht den Lesern meiner Seite zuviel zugetraut. Weniger wäre vielleicht besser gewesen. Ich habe meine Seite allerdings schon etwas übersichtlicher gestalltet als im Anfang, aber das muß halt auch erst aus der Erfahrung mit den Usern wachsen.
Dieses Thema für jeden dierekt schlüssig dazustellen ist wahrlich nicht einfach. Danke für Deine Anregungen.

@ Sinuhe, ich habe Dir doch schon dagestellt wie die Ägypter Winkel gemessen haben. Höhe mal halbe Basislänge, bzw. im verkelinertem Maßstab, jedenfalls an Pyramiden.
Einen 30° Winkel konnten sie auch mit dem Zirkel, bzw. mit Schnüren bestimmen. Einen Winkel von 26,565051° durch zwei Strecken die rechtwinkelig aufeinanderstehen und ein Verhältnis von 1 : 2 haben. Einen 60° Winkel konnten sie wieder mit Schnüren bestimmen, den Rechtenwinkel ebenso.Ein Winkel von 45° bereitet da auch keine Probleme. Sie konnten aber auch Winkel von 51° 44´16,9´´ bestimmen, oder mit 53° 07`48``, dies habe ich wiederholt schon dagestellt. Diese Winkel haben sie konstruiert, indem Sie bestimmte Gestze des Würfels einsetzten um zwei Strecken zu bestimmen, die in einem Punkt rechtwinkelig aufeinanderstehen und dann ein bestimmtes Verhältnis zueinander haben, eben das Tangesverhältnis.Sie haben die Trigonometrie noch nicht gekannt, aber bestimmte Fälle schon. Ich weiß nicht ob ich mich da deutlich genug ausgedrückt habe, damit Du meine Ansicht dazu verstehst.

Viele Grüße
Hemiun
> Antwort auf Beitrag vom: 29.04.2002 um 20:15:05  Gehe zu Beitrag
Hemiun  
Gast

  
Re: Nachtrag zur Knickpyramide 
« Antwort #29, Datum: 30.04.2002 um 17:31:45 »     

Hallo Benedikt,
ich bins nochmal, ich war noch garnicht auf dein Post eingegangen. Sehr interessant was Du da schreibst, du schreibst also über die Bundeslade und den Tempel Salomos?
Hast Du deine Arbeit auf einer Homepage, oder ist das alles noch geheim?
Wenn Du willst, könnten wir uns über die Bundeslade u. den Tempel mal austauschen. Sicher hast Du einen ganz anderen Ansatz als ich, und wir werden uns da sicher kaum ins Gehege kommen.
Viele Grüße
Hemiun
> Antwort auf Beitrag vom: 30.04.2002 um 12:34:26  Gehe zu Beitrag
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