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  Mes-chenet (Göttin)
Msxn.t



Die Geburtsgöttin Mes-chenet wurde durch eine Art Geburtsziegel verkörpert, auf den sich die ägyptischen Frauen in Hockstellung kauerten, um ihr Kind zu gebären. In manchen Abbildungen wird die Göttin als ein solcher Ziegelstein mit einem weiblichen Kopf an einem Ende oder seltener als Frauengestalt mit einem Ziegelstein auf ihrem Haupt dargestellt. In bildlichen Darstellungen trägt sie als Zeichen den Uterus einer Kuh auf dem Kopf. Sie tritt als Personifizierung der Geburtsstätte selbst usschließlich im Zusammenhang mit der göttlichen bzw. königlichen Geburt auf (der pWestcar IX, 21-XI, 19, Deir el-Bahari, beschreibt, wie die Göttin die Kinder Usekaf, Sahure, und Neferirkare, die ersten drei Könige der 5. Dyn. gesichert oder ermutigt hat - wohl im Sinne von geschützt). Sie überwachte somit nicht nur die Geburt einer Person, sondern besass angeblich die Fähigkeit, bei der Geburt eines Kindes bereits über sein Schicksal zu bestimmen.

Als Totengöttin verhalf sie den Verstorbenen im Jenseits zur Wiedergeburt. Daher wurde sie auch beim Totengericht (ev. mit Schai und Renenet)- nahe der Waage, auf der das Herz gewogen wurde, - dargestellt.

b. auch eine Göttin im --> Amduat


Quelle:
www.manetho.de, ergänzt nach LÄ IV, Sp 107, und Wilkinson, The Complete Gods and Goddesses of Ancient Egypt, S. 152

Eingestellt durch: semataui (10.07.2003)
Bearbeitet durch:  semataui (05.03.2004), Iufaa (12.05.2004)


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