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(2825 Begriffe im Lexikon)
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1) Schoschenq VI (König, 23. Dyn)
um 720 - um 715/10 v. Chr.
Nach Kitchen

SSno


  • Eigenname: SSno  (Schoschenq)
  • Thronname: - (-)
  • Horusname: - (-)
  • Nebtiname: - (-)
  • Goldnamen: - (-)
  • auch bekannt als: Scheschonq VI

Vater: -
Mutter: -
Geschwister: -
Ehefrau: -
Söhne: -
Töchter: -

Schoschenq VI wurde provisorisch an das Ende der 23. Dynastie gesetzt. Ob er existiert hat, ist zweifelhaft. Möglicherweise ist er mit einem seiner Vorgänger zu identifizieren.


Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (30.07.2012)
Bearbeitet durch: -


2) Paj-ef-tjau-em-aui-Bastet (König, 23. Dyn)
um 742/37 - um 732/27 v. Chr. (nach D.A. Aston)

PA(j).f-TAw-m-aw(j)-BAstt, nfr-kA-Ra


- Vollbild -


  • Eigenname: PA(j).f-TAw-m-aw(j)-BAstt  (Pajeftjau-em aui-Bastet)
  • Thronname: nfr-kA-Ra (Nefer-ka-Rê)
  • Horusname: - (-)
  • Nebtiname: - (-)
  • Goldnamen: - (-)

Vater:  ?
Mutter: ?
Geschwister: ?
Ehefrau: Ir-bastet-udja-en-neferu
Söhne: ?
Töchter: ?

Als König von Herakleopolis war Paj-ef-tjau-em-aui-Bastet Nachfolger des Takelot III, der ein Onkel der Ehefrau des Königs war.

Bei der Eroberung Ägyptens durch Pije verteidigte er Herakleopolis erfolgreich gegen Tefnacht und Namilt und unterwarf sich dann dem nubischen König Pije.

Zwei Stelen aus seinem 10. Jahr wurden von einer Königin Ta-scherit-en-Aset an zwei seiner Töchter Pharao geschenkt. Weier wurde eine goldene Statuette des Herischef in seine Zeit datiert.


Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (30.07.2012)
Bearbeitet durch: -


3) Ini (König, 23. Dyn)
um 747/42 - um 742/47 v. Chr. (nach D.A. Aston)

zA Ra jny, Mn-xpr-Ra


- Vollbild -


  • Eigenname: zA Ra jny  (Sa Rê Ini)
  • Thronname: Mn-xpr Ra (Men-cheper-Rê)
  • Horusname: zmA-tAwj (Sema-taui)
  • Nebtiname: msj-@mwt (mesi-hemut)
  • Goldnamen: saSA-qnw (Sascha-qenu)

Vater:  ?
Mutter: ?
Geschwister: ?
Ehefrau: ?
Söhne: ?
Töchter: ?

Auf dem Dach des Month-Tempels in Karnak befindet sich ein Graffito aus dem 5. Jahr eines Königs Ini, der sonst aber nicht belegt ist.
D.A. Aston datiert ihn in die 23. Dynastie, als Nachfolger des Rudj-Amun.



Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (27.07.2012)
Bearbeitet durch: -


4) Auput II (König, 23. Dyn)
siehe unter --> Iupet II


Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (23.07.2012)
Bearbeitet durch: -


5) Iupet II (König, 23. Dyn)
um 754 - um 720/15 v. Chr. (nach J. von Beckerath)

awpwt wsr-MAat-Ra mrj-Jmn auch Auput gelesen



- Vollbild -


  • Eigenname: awpwt za BAstt mrj-Jmn  (Iupet Sa Bastet meri-Amun)
  • Thronname: Wsr-MAat Ra stp.n-Jmn (User-Maat-Rê setep-en-Amun)
  • Horusname: - (-)
  • Nebtiname: - (-)
  • Goldnamen: - (-)

Vater:  ?
Mutter: ?
Geschwister: ?
Ehefrau: ?
Söhne: Padi-Aset
Töchter: ?

Ob Iupet II der Nachfolger von Rudj-Amun war ist heute strittig. Er war wohl König in Leontopolis, sein Reich scheint aber nur das Gebiet zwischen Tanis - Mendes - Athribis und Bubastis umfasst zu haben.
Zusammen mit Osorkon IV von Bubastis und Tefnacht von Sais kämpfte er gegen Pije, als dieser ins Delta vorrückte, mußte sich allerdings dem Nubier unterwerfen.

Ein Graffito im Wadi Gasus bezieht sich nach K. A. Kitchen auf Iupet II, was aber von D.A. Aston angezweifelt wird.
Sein Sohn Pa-di-Aset stiftete dem König einen Granitsockel, auf dem er mit der Blauen Krone dargestellt wurde. Außerdem werden ihm einige andere Fundstücke zugeordnet (Fayencekachel, beschriftete Türangel, Schenkungsstele des Smendes).



Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (23.07.2012)
Bearbeitet durch: -


6) Rudj-Amun (König, 23. Dyn)
um 757 - um 754 v. Chr.
Im Neuansatz nach D. A. Aston regierte der König von 766/61 - 747/42 v. Chr.

RwD-Jmn mrj-Jmn, wsr-MAat-Ra


- Vollbild -


  • Eigenname: RwD-Jmn mrj-Jmn  (Rudj-Amun meri-Amun)
  • Thronname: wsr-MAat-Ra  (User-Maat-Rê)
  • Horusname: Nb-MAa-xrw (Neb-Maa-cheru)
  • Nebtiname: Hkn.n-MAat (Hekenen-Maat)
  • Goldnamen: - (-)
  • auch bekannt als: Rudj-Amun II ?


Vater: Osorkon III
Mutter: Tentsai
Geschwister: Takelot III
Ehefrau: ?
Söhne: ?
Töchter: Ir-Bastet-udjad-neferu

Dieser König mit Namen Rudjamun war ein Sohn des Osorkon III und Bruder seines Vorgängers Takelot III. Ein libyscher König mit gleichem Namen soll zur gleichen Zeit im Westdelta die Macht ausgeübt haben (Sohn eines Tilpenu, Nachfolger des Ker, Vorgänger des Anch-Hor).
Ein Graffito im Wadi Gasus erwähnt zwar das 19. Jahr des Königs, jedoch ist neben einer gemeinsamen Bautätigkeit mit seinem Vorgänger im Karnak-Tempel nur wenig bekannt (D.A. Aston berücksichtigt in seiner Chronologie diese 19 Jahre).
Seine Tochter Ir-Bastet-udjad-neferu wurde die Ehefrau des herakleopolitanischen Fürsten Paj-ef-tjau-em-au-ib-Bastet.



Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (17.07.2012)
Bearbeitet durch: -


7) Takelot III (König, 23. Dyn)
um 764 - um 757 v. Chr.
Im Neuansatz nach D. A. Aston regierte der König von 773/68 - 766/61 v. Chr.

tklt zA-Ast mrj-Jmn, wsr-MAat-Ra stp.n-Jmn


- Vollbild -


  • Eigenname: tklt zA-Ast mrj-Jmn  (Takelot Sa Aset meri-Amun)
  • Thronname: wsr-MAat-Ra stp.n-Jmn  (User-Maat-Rê setep-en-Amun)
  • Horusname: wAD-tAwj (Wadj-taui)
  • Nebtiname: wAD-tAwj (Wadj-taui)
  • Goldnamen: wAD-tAwj (Wadj-taui)
  • auch bekannt als: Takelotis III, Siese

Vater: Osorkon III
Mutter: Tentsai
Geschwister: Rudj-Amun
Ehefrau: ?
Söhne: Djed-Ptah-juef anch, Osorkon
Töchter: Ir-Bastet-udjad-jau, Di-Aset-nesit, Tentsai

Takelot III wurde von seinem Vater Osorkon III frühzeitig in wichtige Positionen eingesetzt (Hohepriester des Heri-schef, Statthalter des Südens, Hohepriester des Amun) bevor er auch zum Ko-Regenten ernannt wurde.
Eine gemeinsame Bautätigkeit mit seinem Vater ist im Osten des Karnak-Tempels belegt (Torpfosten einer Osiris-Kapelle). Aus seinem 6. Jahr (29. Jahr des Osorkon III) kennt man eine Nilstandsmarke in Karnak, im 7. Jahr die Genealogie auf dem Dach des Chons-Tempels von Karnak.

Seinen Vater scheint der König nur wenig überlebt zu haben, sein unmittelbarer Nachfolger wurde sein jüngerer Bruder Rudj-Amun.


Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (01.07.2012)
Bearbeitet durch: -


8) Osorkon III (König, 23. Dyn)
um 787 - um 759 v. Chr.
Im Neuansatz nach D.A. Aston regierte der König von 796/1 - 768/3 v. Chr.

wsr-kn mrj-Jmn, wsr-MAat-Ra stp.n-Jmn "Siese"


- Vollbild -


  • Eigenname: wsr-kn mrj-Jmn  (Weser-ken meri-Amun, Osorkon)
  • Thronname: wsr-MAat-Ra stp-n-Jmn  (User-Maat-Rê setep-en-Amun)
  • Horusname: kn-xaj-m-WAst (Ken-chaj-em-Waset)
  • Nebtiname: st-jb-tAwj (Set-ib-taui)
  • Goldnamen: msj-nTrw (Mesi-netjeru)

Vater: Takelot II?, Scheschonq IV?
Mutter: Meri-Mut III
Geschwister: ?
Ehefrau: Ka-rat-jat, Tentsaj
Söhne: Rudj-Amun II, Ta-kelot III
Töchter: Schepenupet I

Osorkon III hat in Oberägypten 28 Jahre regiert, wie Nilstandsmarken in Karnak bezeugen. Seine Herkunft ist allerdings nicht eindeutig geklärt. Mit Meri-Mut III steht die Mutter zwar fest, als Vater ist sein Vorgänger Scheschonq IV in Gespräch.
Neue Forschungen (D.A. Aston) halten ihn allerdings für den vormaligen Hohepriester des Amun mit gleichem Namen, dann wäre sein Vater Takelot II.

In den ersten Jahren seiner Regentschaft in Tell Moqdam/Leontopolis war er Zeitgenosse des Scheschonq III, danach hatte er es mit Pamy und Scheschonq V zu tun, die Unterägypten von Tanis aus regierten.
Nachdem der König seinen Sohn Takelot zunächst als Hohepriester des Herj-schef einsetzte und zum Statthalter des Südens ernannte, beförderte er diesen später auch zum Hohepriester des Amun von Theben und machte ihn in seinem 23. Jahr zum Mitregenten. Eine gemeinsame Bautätigkeit ist im Osten des Karnak-Tempels belegt (Torpfosten einer Osiris-Kapelle).



Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (30.06.2012)
Bearbeitet durch: -


9) Schoschenq IV (König, 23. Dyn)
um 793 - um 787 v. Chr.

SSno mrj-Jmn, wsr-MAat-Ra mrj-Jmn


- Vollbild -


  • Eigenname: SSno mrj-Jmn  (Schoschenq meri-Amun)
  • Thronname: wsr-MAat-Ra mrj-Jmn  (User-Maat-Rê meri-Amun)
  • Horusname: - (-)
  • Nebtiname: - (-)
  • Goldnamen: - (-)
  • auch bekannt als: Scheschonq IV

Vater: ?
Mutter: ?
Geschwister: ?
Ehefrau: Merit-Mut III ?
Söhne: Osorkon III ?
Töchter: ?

Ob dieser König tatsächlich regiert hat oder ob die Nilstandmarke aus seinem 6. Jahr, zur Zeit eines Priesters mit Namen Takelot, einem anderen Schoschenq zuzuordnen ist, bleibt umstritten.
In der 3. Zwischenzeit trugen allein neun Könige den Thronnamen "User-Maat-Rê". Die Unterschiede liegen im Beinamen der Könige, wobei ein "stp.n-Jmn" oder "mrj-Jmn" als Beleg für die Differenzierung recht dürftig ist ("erwählt von Amun, geliebt von Amun").

Welcher Schoschenq mit der Königin Merit-Mut III, deren Grab man in Tell Moqdam/Leontopolis entdeckte, verheiratet war ist also unsicher. Merit-Mut III gilt wiederum als Mutter des Osorkon III.
Im Grab der Königin fand man den Granitsarkophag, die Kanopen sowie Goldschmuck, in einer Nebenkammer einen weiteren, zerstörten Sarkophag.



Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002
von Beckerath, J., Handbuch der Ägyptischen Königsnamen. Mainz 1999

Eingestellt durch: semataui (29.06.2012)
Bearbeitet durch: -


10) Auput I (König, 23. Dyn)
siehe unter --> Iupet I


Quelle:
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Eingestellt durch: semataui (28.06.2012)
Bearbeitet durch: -


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