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  Mekes
a.) Mekes-Symbol mkc

Zeichnung aus Bonnet Abb. 139
kurzes walzen- oder schwalbenschwanzförmiges Symbol, das der König, vorrangig beim Opfertanz während des Hebsed-Festes (Dreißigjahrfest) in der Hand trägt oder auch von Gottheiten erhält.

Während der Spätzeit interprätierte man den Mekes als Hülle der alten Erburkunde, die einst Osiris seinem Sohn Horus in der Halle der Geb übergab [Kees, ÄZ 52, 68 Urk. VI.10].
Dadurch kennzeichnet der Besitz des Mekes-Symbols den König als den Horus, der nach dem Erbrecht zur Herrschaft berufen ist. Es ist nicht mehr feststellbar, wie alt diese Deutung ist, sie dürfte aber nicht ursprünglich sein.

Den Mekes finden wir in der Hand von Gottheiten nur, wenn sie ihn zur Übergabe an den König bereithalten.

Abweichend davon gibt es einen demotischen Text, der "allen männlichen Göttern" eine Mekes-Urkunde mit dem Inhalt: "Wir sind die Herren des Landes" als Attribut zuweist.

weitere Literatur:
Spiegelberg, ÄZ 53, 101ff.

b.) Mekes-Zepter
ist nicht identisch mit dem Mekes-Symbol


Quelle:
Bonnet, H., Reallexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. Berlin, New York 2000

Eingestellt durch: manetho (11.02.2004)
Bearbeitet durch:  Iufaa (14.04.2005), naunakhte (17.06.2005)




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