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   Übersetzungsübung: Beischriften (20)
  Autor/in  Thema: Übersetzungsübung: Beischriften
Michael Tilgner  maennlich
Member - Themenstarter



Re: Übersetzungsübung: Beischriften Tb-Spruch_112_Horussoehne-A.jpg - 142,50 KB
« Antwort #15, Datum: 11.02.2007 um 17:18:45 »   

Liebe Hieroglyphenfans,

die oben zitierte Passage aus dem Totenbuchspruch 112 steht u.a. im Papyrus des Nu (G. Lapp, Catalogue of Books of the Dead in the British Museum, I: The Papyrus of Nu (BM EA 10477), London, 1997, Tafel 53).

Der Satz ist nicht so schwer: Wer möchte es mal versuchen? Es gibt eine Besonderheit zu beachten!

Viele Grüße,
Michael Tilgner
« Letzte Änderung: 11.02.2007 um 17:19:22 von Michael Tilgner »

> Antwort auf Beitrag vom: 11.02.2007 um 17:10:49  Gehe zu Beitrag
victor romanek  
Gast

  
Re: Übersetzungsübung: Beischriften 
« Antwort #16, Datum: 11.02.2007 um 19:05:58 »     

Versteckten Text anzeigen...
« Letzte Änderung: 13.02.2007 um 20:14:14 von Apedemak »
> Antwort auf Beitrag vom: 21.01.2007 um 23:20:50  Gehe zu Beitrag
Michael Tilgner  maennlich
Member - Themenstarter



Re: Übersetzungsübung: Beischriften 
« Antwort #17, Datum: 13.02.2007 um 20:52:09 »   

Lieber Victor,

zur Diskussion der Lösung siehe die Postings weiter oben. Da kannst Du Deine Entzifferung überprüfen.

Viele Grüße,
Michael Tilgner
> Antwort auf Beitrag vom: 11.02.2007 um 19:05:58  Gehe zu Beitrag
Seschen  weiblich
Member



Re: Übersetzungsübung: Beischriften 
« Antwort #18, Datum: 19.02.2007 um 16:11:47 »   

Warum traut sich niemand?  
Ich finde, wenn Michael sich die Mühe macht und einen kurzen, einfachen Text einstellt, sind Reaktionen darauf (innerhalb einer Woche) angebracht...  

Versteckten Text anzeigen...

Gruß Seschen
> Antwort auf Beitrag vom: 13.02.2007 um 20:52:09  Gehe zu Beitrag
Michael Tilgner  maennlich
Member - Themenstarter



Re: Übersetzungsübung: Beischriften P0088.jpg - 18,43 KB
« Antwort #19, Datum: 19.02.2007 um 20:40:43 »   

Hallo,

der Text an sich ist nicht schwierig, aber die Zeichen sind vielleicht für Anfänger nicht leicht zu identifizieren. Es handelt sich um sogenannte "kursive Hieroglyphen": Hieroglyphen zwar, aber auf Papyrus geschrieben (manchmal auch auf Grabwände). Die Zeichen haben eigene Formen, durch den Pinsel gesprägt, sozusagen.

Eine weitere Besonderheit, die oft in Totenbuchtexten anzutreffen ist: Die Zeichen werden in den Spalten von rechts nach links gelesen; die Spalten selbst aber von links nach rechts! Fragt mich nicht, warum!

@Seschen

Den ersten Horussohn würde ich als Jms.tj transkribieren gemäß den ausführlichen Schreibvarianten (Wb. I, 88). Ob irgendwann mal das anlautende j abgefallen ist, vermag ich leider nicht zu sagen.

Das angefügte persönliche Fürwort (Suffix-Pronomen) der 3. Person Mehrzahl wird nur mit =sn umschrieben. (Das Gleichheitszeichen "=" ist nur eine Konvention, um das Fürwort vom eigentlichen Wort abzugrenzen.)


Die drei Striche geben nur an, daß es sich um die Mehrzahl handelt. Also: jt=sn @r mw.t=sn As.t

Ich habe dieses Beispiel nicht nur als Beleg gebracht, sondern weil es einen durchaus häufigen Satztyp repräsentiert:

jr X: <Aussage>
"Was X betrifft: <Aussage>"

Diese Form dient vor allem der Hervorhebung des X, zumeist ein Hauptwort, ein Name oder - wie hier - einer längeren Liste von Namen.

Viele Grüße,
Michael Tilgner


- Vollbild -
> Antwort auf Beitrag vom: 19.02.2007 um 16:11:47  Gehe zu Beitrag
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