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Hathorsäule/Hathorpfeiler
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  El-Kab/Necheb (Tempel)
20 km nördlich von --> Edfu auf der östlichen Nilseite, gegenüber von Nechen ( --> Hierakonpolis) lag die alte bedeutende Stadt Necheb, Heimat der Geiergöttin --> Nechbet.
Vom alten Heiligtum der „Herrin des oberägyptischen Gottespalastes“ sind leider keine Überreste gefunden worden.

Nechbet-Tempel
Eine 600 m lange Prozessionsstraße führte vom Nil zu einem 304 x 376 m großen, ummauerten Tempelbezirk der Nechbet. Der relativ kleine Tempel ist völlig zerstört.
Da man jedoch wiederbenutzte ältere Blöcke gefunden hat, konnte man die Entwicklung des Tempel von der Zeit des --> Chasechemui (2. Dyn) bis in die Römerzeit verfolgen.
Aus der 30. Dyn stammte der letzte bedeutendere Bau mit 4 --> Pylonen, einem 4 x 6-Säulensaal aus der Zeit des Hakoris, Opfertischsaal und --> Sanktuar des Darius I mit Krypten und Nebenräumen. Das Tempelhaus war 54 m lang. Zwischen dem 1. und 2. Pylon lag seitlich eine Barkenstation aus Ziegeln, zwischen dem 2. und 3. Pylon ein kleines --> Mammisi mit Pfeilerumgang.

Thot-Tempel
An die Westseite des Nechbet-Tempels angelehnt fand man einen 45 m langen Tempel des --> Thot.  Teile beider Tempel standen 1798 noch aufrecht, sind aber mittlerweile bis auf die Fundamente abgetragen.

Barkenstationen
610 m nördlich der Stadtmauer liegt eine Barkenstation mit Pfeilerumgang aus der Zeit des --> Thutmosis III. Eine weitere aus der Zeit des Nektanebos I oder II stand 56 m östlich der Stadtmauer.

Schesmetet-Tempel
Ptolomeus VIII Euergetes II begann einen Terrassentempel am Wüstenabbruch. Eine breite Treppe mit freistehendem Säulenvorhof führte zum im Felsen liegenden Sanktuar. Der Tempel wurde nie vollendet.

Setau-Tempel
Setau, --> Vizekönig von Kusch unter Ramses II errichtete 70 m weiter ein Heiligtum, dass Re-Harachte, --> Hathor, --> Amûn, Nechbet und Ramses II geweiht war.

- Vollbild -

Foto: Naunakhte

Hathor-Tempel
Auf einem Felsplateau am Eingang zum Wüstental errichteten --> Thutmosis IV und Amenhotep III ein Heiligtum für Hathor, mit schönen Reliefs und vier 16-eckigen Säulen mit Hathor-Kapitellen. Der Tempel ist noch sehr gut erhalten.  

Lit.: Description Band I
P. Derchain, Les monuments religieux a l´entree de l´ouady Hellal. Elkab (1971)
F. Depuydt/S. Hendrickx/D. Huyge,  Topographie d´Elkab (1989)




Quelle:
Arnold, D., Die Tempel Ägyptens. Augsburg 1996

Eingestellt durch: semataui (06.11.2003)
Bearbeitet durch:  semataui (18.12.2003), Apedemak (16.12.2003), Iufaa (12.04.2005)


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