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  Osorkon I (König, 22. Dyn)
um 925 - um 890 v. Chr.
wsr-kn mrj-Jmn, sxm-xpr-Ra stp.n-Ra


- Vollbild -


  • Eigenname: wsr-kn mrj-Jmn  (Weser-ken, (user-ken) Osorkon, ep. meri Amun)
  • Thronname: sxm-xpr-Ra stp-n-Ra  (Sechem-Cheper-Rê setep-en-Rê)
  • Horusname: kn mrj-Ra (Ken meri Rê)
  • Nebtiname: saA-xprw wr-bjAwt (Saa-cheperu wer-biaut )
  • Goldnamen: nxt-xps-dr-peDd (Nacht-chepesch-der-pedjet)

Vater: Schoschenq I
Mutter: Karama I
Geschwister: Namilt, Iupet
Ehefrau: Ta-sched-chons, Maat-ka-Rê
Söhne: Scheschonq II, Iuwelot, Smendes III, Takelot I
Töchter: Ta-schep-en-Bastet

Eine Inschrift im Atumtempel von Bubastis beschreibt reiche Schenkungen des Osorkon I an die Kultstätten der wichtigeren Gottheiten Ägyptens: Re-Harachte, Hathor, Mut, Herischef, Thot, Bastet und Amun-Re. In den ersten drei Jahren haben die Tempel 27 Tonnen Gold und 180 Tonnen Silber erhalten: Osorkon I hat ein reiches Erbe angetreten.

Einige Tempel wurden erweitert: in Bubastis der Tempel der Bastet (Hypostylsaal mit Hathorpfeilern, Vorhof mit Reliefs, Atumtempel); im Memphis den Schrein der Bastet; den Isistempel von Atfih, und in el-Hibe den Tempel seines Vaters Schoschenq I. In Abydos fand man seine Kartusche auf dem Tor des Thutmosis III.
Hohepriester des Amun von Theben waren in seiner Regierungszeit sein Bruder Iupet und sein Sohn Scheschonq II. Der dortige Tempel wird mit neuen Toren versehen, eine kleine Kapelle für Thot und Amun errichtet.
Eine Statue des Königs stiftet man der Stadt Byblos, diese wird vom dortigen Stadtfürsten Elibaal mit einer eigener Weiheinschrift versehen.
Ob der im Alten Testament genannte Angriff des Kuschitenfürsten Zerach auf Judäa tatsächlich in der Zeit des Osorkon I stattgefunden hat, ist unsicher.


Quelle:
Schneider, Th., Lexikon der Pharaonen. Düsseldorf 2002

Eingestellt durch: semataui (06.06.2012)
Bearbeitet durch: -


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